„Back to Gaya“
Filmer wagen Abenteuer aus dem Computer

Dass Filme auch ausschließlich aus dem Computer kommen können, ist spätestens seit Kassenschlagern wie „Findet Nemo“, Toy Story“, „Antz“ oder „Shrek“ bekannt. Diese Streifen sind bislang jedoch meist in den Pixar Studios im Silicon Valley oder in Steven Spielbergs Dreamworks entstanden. Mit dem 38-jährigen Regisseur Lenard Krawinkel tritt jetzt ein Deutscher in die Fußstapfen von John Lasseter und Co.

hiz DÜSSELDORF. Vier Jahre lang arbeitete das Team an dem Abenteuerfilm „Back to Gaya“. Wie bei Oscar-Gewinner „Findet Nemo“ verzichteten die Macher vollkommen auf den Einsatz realer Akteure. Ab dem 18. März können die Kinobesucher nun an der Kasse abstimmen, ob das Werk gelungen ist und neben den digitalen Bildern auch eine tragende Handlung hat. Zumindest setzen die Produzenten Krawinkel und Holger Tappe von Ambient Entertainment in Hannover mit ihrem Abenteuerfilm auf ein Genre, das in der Filmbranche hier zu Lande noch eine Rarität ist.

Der 90-Minuten-Film lässt viel Liebe zum Detail erkennen, verspricht nach Aussagen der Schöpfer Spannung und leichtes Gruseln und spielt zudem mit Filmzitaten. Regisseur Krawinkel bezeichnet den Streifen als echten „Popcorn-Film“ für die ganze Familie. Die Handlung ist entsprechend gestrickt. Die 30 Zentimeter großen Gayaner sind Figuren aus einer Fernsehserie – mit langen, spitzen Ohren und Fell. Auf der Suche nach einem Zauberkristall finden sie sich plötzlich in der realen Welt wieder. Dabei haben sie eine Reihe von Abenteuern zu bestehen.

Aus der Sicht von Regisseur Krawinkel wird die digitale Technik dem echten Kameradreh zunehmend Konkurrenz machen. Er glaubt fest, dass der Computer das „Filmstudio des 21. Jahrhunderts“ ist. Der Streifen wird in 22 Ländern zu sehen sein allerdings trauen sich die Produzenten noch nicht auf den Heimatmarkt der Animationsfilme, die USA. Die Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen, Nordmedia, und das Land Niedersachsen haben sich mit jeweils mit zwei Millionen an den Produktions-Kosten beteiligt, die nach Aussage der Produzenten im zweistelligen Millionen Bereich liegen.

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