BAUA-Studie
Wie Smartphones und Tablets den Körper belasten

Über mögliche Gesundheitsgefahren durch Handy-Strahlung sind die Meinungen unter Medizinern geteilt. Doch es gibt auch Risiken beim täglichen Umgang mit Mobilgeräten, die medizinisch eindeutig belegbar sind.
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BerlinDie tägliche Nutzung von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets kann sich negativ auf die Gesundheit der Nutzer auswirken. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) hat jetzt die Ergebnisse einer entsprechenden Studie vorgestellt. Wer viel mit Smartphone oder Tablet arbeitet, riskiert demnach unter anderem entzündete Daumensehnen und Nackenschmerzen.

Die Daumen leiden etwa unter dem Eintippen von Textnachrichten auf kleinen Bildschirmen, aber auch unter der Bedienung von Touch-Bildschirmen, etwa beim Scrollen. Der Nacken verspannt auf Dauer, wenn sich Nutzer nach vorne beugen, um das Display zu sehen.

Auch Verrenkungen, um den Bildschirm vor einfallendem Licht abzuschirmen, sind schlecht für den Rücken und den Nacken. Nutzer sollen dies der Studie zufolge häufig machen, um Reflexionen auf dem Gerät zu unterbinden.

Die Studie der BAUA gibt auch Hinweise, wie die körperliche Belastung durch Mobilgeräte reduziert werden können. Der grundsätzliche Rat der Experten lautet, Tablets und Smartphones immer nur für kurze Zeit zu benutzen.

Darüber hinaus verhindern reflexionsarme Displays unnötige Verrenkungen. Sind diese nicht von Hause aus verbaut, sollten Anwender reflexionsmindernde Folien verwenden. Wer längere Zeit mit einem Smartphone oder Tablet arbeitet, sollte zudem statt der Bildschirmtastatur eine externe Tastatur verwenden.

Unabhängig von der Eingabeart sollten die Arme und der Rücken durch Ablageflächen und Ständer für die mobilen Geräte entlastet werden. Die von der BAUA vorgeschlagenen Hinweise eignen sich allerdings eher für Nutzer, die mobile Geräte in einer Büroumgebung verwenden. Für den Außeneinsatz sind viele der Vorschläge ungeeignet.

Kommentare zu " BAUA-Studie: Wie Smartphones und Tablets den Körper belasten"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

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