Berlin geht tanzen - von West bis Ost
Clubs, Bars und Konzerte zur IFA

Nach einem anstrengendem Messetag ist ein wenig Abwechslung oft dringend notwendig. Eine Möglichkeit: Tanzen gehen. Dazu bieten in Berlin von West bis Ost zahlreiche Clubs, Bars und Konzerte die richtige Bühne.

Big Eden

Jahrzehntelang war das "Big Eden" eine gut gehende Touristenfalle des Berliner Playboy-Darstellers Rolf Eden. Wer auf dem West-Berliner Kurfürstendamm unterwegs war und halbwegs unternehmungslustig aussah, lief unweigerlich einem von Edens Freikarten-Verteilern in die Hände, die einen unbedingt in die Disco lotsen wollten.

Vor drei Jahren aber hatte der immerblonde Rolf genug. Der heute 70-Jährige gab seinen liebsten Spielplatz in jüngere Hände, die im Ost-Berliner Partyleben geschult wurden. Seither regiert im wieder angesagten 70er-Jahre-Schick des "Big Eden" der Zeitgeist: Club trifft ambitioniertes Live-Programm. Bands, Shows, Kabarett oder Discjockey-Abend - hier ist Platz für alles, was einen Hauch von Underground zu bieten hat.

Di. bis Sa., Kurfürstendamm 202, www.big-eden.de

Freiluftbars

Wer braucht das Meer, wenn er das Spree-Ufer hat? Keiner, finden die Betreiber der Berliner Strand-Bars. Sieben Freiluft-Tränken buhlen entlang der Spree um das Publikum. Der Klassiker, die "Strand-Bar Mitte", bietet einen schönen Blick aufs Bodemuseum und winkende Touristen auf Rundfahrtschiffen, ist aber trotz Apotheker-Preisen oft überfüllt. Dann doch lieber zu "Kiki Blofeld", weitläufig und mit Liebe zum Detail gestaltet: Kronleuchter in den Bäumen, Billard unterm Sternenhimmel, Rollrasen-Sessel, ein eigener Bootsanleger, Verpflegung vom Grill und entspannte Musik.

Strandbar Mitte, Monbijou Park, www.strandbar-mitte.de

Kiki Blofeld, Köpenicker Straße 48/49 (Mitte), www.kikiblofeld.de

Watergate

Die Kreuzberger Nächte erleben eine Renaissance. Nahe dem U-Bahnhof "Schlesisches Tor" im tiefsten SO 36, wie dieser Teil Kreuzbergs nach einer uralten Postleitzahl heißt, entwickelt sich eine Szene, die anderen Ausgehvierteln den Rang ablaufen könnte. Zu den Pionieren gehört der Club "Watergate". Er bietet ausgesuchte Tanzmusik von Dub bis House und eine hervorragende Aussicht. Panoramafenster geben den Blick frei auf die beleuchtete Oberbaumbrücke, das Gebäude der Plattenfirma Universal und die jüngste Errungenschaft des "Watergate": auf einer Plattform in der Spree serviert der "Koi Klub" ab 20 Uhr japanische Leckereien jenseits von Sushi.

Wer keinen Platz bekommt: Im Bermuda-Dreieck Falckenstein-, Schlesische Straße und Flutgraben lauern jede Menge Kneipen und Bars.

Do. bis Sa., Falckensteinstraße 49, www.water-gate.de

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