Besser als ihr Ruf
Lehrerhaushalte nutzen Internet überdurchschnittlich

Entgegen der landläufigen Meinung, sind Lehrerhaushalte Computern und Internet gegenüber aufgeschlossener als Durchschnittshaushalte.

hiz DÜSSELDORF. Einer jetzt vorgestellte Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (MpFS) zufolge erachten 67 % der Ausbilder Computer und die neuen Medien als wichtig für den Unterricht. 66 % glauben dass sie für den späteren Berufsalltag der Schüler wichtig sind und 60 % sehen die Schule als die richtige Instanz um dem Nachwuchs den Umgang mit Hard- und Software zu vermitteln.

Im Umkehrschluss heißt das aber, dass etwa ein drittel aller Lehrer Computer im Berufsalltag als unwichtig erachten. Dabei gehört schon heute der Computer zu den normalen Arbeitsmitteln eines Sachbearbeiters oder einer Schreibkraft. Der Facharbeiter ist umgeben von elektronischen Steuerungen und bei Kraftfahrern gehören Onboard-Units sowie Navigationssysteme nahezu zur Normaleausstattung. Noch bedenklicher ist, das in den Ausbildungsstätten nur ein Computer auf 18 Schüler kommt. Das macht auch engagierten Lehrern eine gezielte Ausbildung am PC nahezu unmöglich.

Für die Untersuchung haben die Marktforscher von Dezember 2002 bis Januar 2003 mehr als 2000 Lehrer an allgemein bildenden Schulen in Deutschland befragt.

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