„Best of Show“-Award
Die High-Tech-Spielzeuge des Jahres

Vor der wichtigsten Unterhaltungselektronikmesse im Januar in Las Vegas hat die Branche die besten Geräte 2007 ausgezeichnet. Wir haben ein paar Highlights herausgesucht – und so viel sei schon mal verraten: Nein, das iPhone ist nicht dabei.

DÜSSELDORF. Die weltgrößte Fachmesse für Unterhaltungselektronik wirft ihre Schatten voraus. Anfang Januar wird sich das Who is Who der Branche wieder in Las Vegas zur Consumer Electronic Show (CES) treffen, um die Trends für 2008 auszumachen. Traditionell wird im Vorfeld der „Best of Show“-Award an herausragende Entwicklungen des laufenden Jahres vergeben.

Im Bereich Computer Hardware machte der Dell XPS M 1330 (» www.dell.com) das Rennen. Das Designer-Laptop für den Privatanwender war eines der ersten Modelle mit dem neuen stromsparenden Intel Core 2 Duo-Prozessor auf Santa Rosa-Basis. Das ultradünne Subnotebook wurde als elegante Alternative zu den Designstücken von Apple und Sony ausgezeichnet. Es demonstriert das Bemühen der ehemals verstaubten Bürorechner-Firma zu einer Marke für die Massen aufzusteigen. Seit dem dritten Quartal ist das gerade mal 20 Millimeter hohe und zwei Kilogramm schwere Gerät im Handel und kostet rund 1 000 Euro.

Im Hintergrund der PC-Industrie arbeiten die „Enabler“, die Zulieferer. Hier hat sich dieses Jahr SanDisk (» www.sandisk.com) mit der Vaulter Disk – einem flashbasierten PCI-Expressmodul – durchsetzen können. Dieses übernimmt die intelligente Steuerung des Datentransfers, hält häufig gebrauchte Daten in seinem Flash-Speicher und packt selten gebrauchte Daten und Module auf die Festplatte. Die beiden Laufwerke arbeiten laut Sandisk dabei simultan zusammen und erhöhen somit die Gesamtleistung und Geschwindigkeit von PC oder auch Laptop. Die ersten Muster der Vault Disk mit bis zu 16 Gigabyte großem Flash-Speicher sollen Anfang 2008 an die Hersteller ausgeliefert werden.

Als coolstes Zubehör für tragbare Audioplayer wurde das TuneStudio for iPod 5th Generation von Belkin (» www.belkin.com) gewählt. Das kompakte Vier-Kanal-Mischpult erlaubt es, die neu gemixten Aufnahmen direkt auf den im Einschub geparkten iPod zu übertragen und dann in die Disco mitzunehmen. Das Ausgangsmaterial wird von PC oder Mac zugespielt, das 400 Dollar teure Gerät hat aber natürlich auch einen eigenen Mikrofoneingang.

Die Beats können standesgemäß über die prämierten High-End-Lautsprecher KEF Muon (» www.kefamerica.com) für rund 100 000 Euro das Paar rausgeblasen werden. Die zwei Meter hohen Skulpturen aus kaltverformtem Aluminium stellen momentan mit das Exklusivste dar, das man sich ins Wohnzimmer stellen kann, um morgens die Staumeldungen zu hören. Neben den exzellenten Audioeigenschaften überzeugte die Juroren hier das außergewöhnliche Design. KEF hat die Stückzahl auf 100 Paar limitiert, Fertigung nur auf Bestellung.

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