Bestimmte Bedigungen müssen jedoch erfüllt sein
Microsoft legt Codes für „Office 2003“ zum Teil offen

Der weltgrößte Softwarekonzern will Regierungen und internationalen Organisationen, die bestimmte Bedingungen erfüllen, Zugriff auf technische Details seines Büroprogramms „Microsoft Office 2003“ bieten. Damit soll das Vertrauen in die Produkte des Konzerns gestärkt werden. Das teilte das Unternehmen am Montag in Paris mit.

HB HAMBURG/PARIS. „Bei Microsoft sehen wir Regierungen, die unsere Software einsetzen, als Vertrauenspartner“, sagte Jonathan Murray, Vizepräsident und Technik- Chef von Microsoft Europa (EMEA).

Angesichts zunehmender Sicherheitsdiskussionen will Microsoft mit diesem Schritt der Konkurrenz alternativer Software wie Linux weiter entgegen treten. Microsoft versteht die so genannten Quellcodes seiner Software generell als Unternehmens-Eigentum. Anders als Anbieter von Linux und anderer Software, die die Quellcodes ihrer Software frei zugänglich für jedermann machen, werden sie beim weltgrößten Softwarekonzern als gut gehütetes Geheimnis unter Verschluss gehalten. Im Januar 2003 hatte Microsoft bereits im Zuge eine Sicherheitsinitiative (Government Security Programm, GPS) den Quellcode seines Betriebssystems Windows offen gelegt. Staatliche Behörden aus über 60 Ländern sollen nach Angaben von Microsoft mit der Initiative angesprochen werden.

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