Beta 2 von Microsofts neuem Browser
Internet Explorer 8 bringt echte Fortschritte

Microsoft hat es knapp geschafft, die neue Betaversion vom Internet Explorer 8 wie versprochen im August 2008 zu veröffentlichen. Sie bietet alle Funktionen, die für die Finalversion geplant sind: Dazu zählen eine intelligente Adressleiste, neue Sicherheitsfunktionen und eine Schnellsuche. Sie hat aber auch noch Schwächen, wie der Test von golem.de zeigt.

BERLIN. Microsoft hat sein Versprechen gerade noch gehalten, die Beta 2 des Internet Explorer 8 im August vorzustellen. Auffälligste Neuerung des Microsoft-Brosers ist die intelligente Adressleiste, über die sich besuchte Webseiten leichter finden lassen sollen. Ganz neu ist das allerdings nicht, vergleichbare Funktionen bieten Opera 9.5 sowie Firefox 3 bereits seit Juni 2008. Eingaben in die Adressleiste werden im neuen Internet Explorer mit einem Drop-Down-Bereich quittiert, in dem besuchte Webseiten, Lesezeichen und News-Feeds aufgelistet sind, auf die der besuchte Begriff passt. Bei besuchten Webseiten werden die URL und der Seitentitel berücksichtigt.

Während der Eingabe werden die Suchergebnisse im Drop-Down-Bereich ständig angepasst und alle Treffer werden farblich markiert, so dass der Nutzer schneller sieht, in welchem Bereich das Schlüsselwort gefunden wurde. Für eine bessere Übersicht wird der Browserverlauf von den Lesezeichen separiert und auch die News-Feeds landen in einem optisch abgetrennten Bereich.

Als Besonderheit lassen sich Einträge aus den Suchergebnissen bequem löschen, indem das Kreuz betätigt wird, das bei jedem Eintrag erscheint, sobald der Mauspfeil darauf zeigt. Das ist hilfreich, wenn man sich bei der Adresseingabe vertippt hat und nicht will, dass die fehlerhaften Daten weiterhin gefunden und vorgeschlagen werden.

Deutlich erweitert wurden die Funktionen der Suchbox, die sich weiterhin in der Adressleiste befindet. Wie gehabt, kann man darüber gezielt Anfragen an einzelne Suchmaschinen richten, doch lässt sich die Funktion erweitern, indem andere Anbieter hinzugefügt werden. Das kann Wikipedia, Amazon, eBay oder auch eine News-Webseite sein. Als Neuerung hat Microsoft eine Funktion namens Visual Search Suggestions integriert, was aber von den Diensteanbietern entsprechend unterstützt werden muss.

Wenn dies der Fall ist, genügt etwa bei eBay oder Amazon bereits die Eingabe eines Begriffs und in einem Popup-Fenster erscheinen passende Treffer samt Bildern dazu. Ohne großen Aufwand kann man so beispielsweise den Preis für eine CD bei Amazon nachschlagen, für die man bei eBay bieten will, aber vorher prüfen möchte, was der Silberling neu kostet. Nach wie vor kann nur ein Anbieter abgefragt werden, eine gekoppelte Suche bei zwei Quellen ist nicht möglich. Unterhalb der Visual Search Suggestions integriert Microsoft dann noch den Browserverlauf aus der Adressleiste.

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