Betaversion veröffentlicht
Apple macht Safari-Browser Beine

Apple hat eine öffentliche Betaversion seines Browsers Safari 4 veröffentlicht. Die neue Version punktet vor allem in Sachen Geschwindigkeit, wartet aber auch mit weiteren Neuerungen auf.
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BERLIN. Als „weltweit schnellsten und innovativsten Browser für Mac und Windows PCs“ preist Apple seinen Browser an. Auch wenn diese Superlative sicherlich diskutabel sind, macht Safari 4 einen deutlichen Schritt nach vorn. Die neue JavaScript-Engine Squirrelfish Extreme nennt Apple Nitro und verspricht eine mehr als viermal so hohe Geschwindigkeit im Vergleich zu Safari 3.

Für schnelleres Surfen soll das spekulative Laden von Dokumenten, Scripts und Stylesheets sorgen, so dass die Daten bereits zur Verfügung stehen, wenn der Nutzer sie abruft. An einer neuen Stelle findet sich der Reload-Knopf. Wie bei der iPhone-Version von Safari sitzt dieser nun am rechten Rand der URL-Zeile.

Darüber hinaus bietet der Browser Unterstützung für neue Elemente aus HTML 5 und CSS 3, die im Rahmen des Webkit-Projekts entwickelt wurden. Dazu zählt unter anderem die Möglichkeit, Daten lokal auf dem Client zu speichern, so dass Webapplikationen auch ohne Internetverbindung weiterlaufen können. Zudem unterstützt Safari 4 erweiterte CSS- und Grafikeffekte für Spiegelungen, Gradienten und Präzisionsmasken. So besteht Safari auch den Acid3-Test.

Neben diesen Basistechniken, die im Rahmen des Webkit-Projekts entwickelt wurden, bietet Safari 4 weitere Neuerungen: Mit „Top Sites“ gibt es eine visuelle Vorschau häufig besuchter Webseiten. Sie zeigt auch an, wenn sich die Seiten verändern. Mit der „Full History Search“ können Überschriften, Webadressen oder komplette Texte kürzlich besuchter Webseiten durchsucht werden. Hinzu kommt „Cover Flow“, um schnell und einfach durch Verlauf und Lesezeichen zu blättern. Diese Funktion erinnert an die Albenansicht in iTunes.

Apple hat bei Safari die Tabs an eine andere Stelle gepackt und sie so überarbeitet, dass sie sich mit der Maus umsortieren lassen. Die Tabs befinden sich direkt in der Titelzeile des Browsers. Das soll Tabbed Browsing einfacher machen. Um Webseiten vergrößert darzustellen, kennt Safari 4 einen Full Page Zoom, der auch Bilder entsprechend skaliert.

Bei der Eingabe von Adressen in die URL-Zeile versucht Safari, diese automatisch zu vervollständigen, und greift dabei auf Bookmarks und History zu, ähnlich wie Firefox 3. Die am besten passende Seite gilt als Top Hit und kann mit einem Druck auf Enter sofort angesurft werden.

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