IT + Internet
Betriebsrat befürchtet bis zu 2000 weniger Jobs bei deutscher HP

Der Betriebsrat des Computerbauers Hewlett-Packard (HP) in Böblingen rechnet für Deutschland mit einem Verlust von 1 000 bis 2000 Stellen. Dabei gehe es vor allem um die Verlagerung von Dienstleistungen in Billiglohnländer, berichtete die „Wirtschaftswoche“ (Düsseldorf) am Mittwoch.

dpa BöBLINGEN. Der Betriebsrat des Computerbauers Hewlett-Packard (HP) in Böblingen rechnet für Deutschland mit einem Verlust von 1 000 bis 2000 Stellen. Dabei gehe es vor allem um die Verlagerung von Dienstleistungen in Billiglohnländer, berichtete die „Wirtschaftswoche“ (Düsseldorf) am Mittwoch. HP beschäftigt in Deutschland etwa 9 600 Mitarbeiter.

Ein HP-Sprecher bezeichnete die Betriebsratszahlen als reine Spekulation. Es gebe noch keine Einzelheiten über die Auswirkungen auf Deutschland. Man werde in den nächsten Wochen die Lage sorgfältig analysieren. Nach dem Rasenmäherprinzip werde bei möglichen Stellenstreichungen nicht verfahren. HP hatte in den USA angekündigt, 14 500 oder zehn Prozent der Stellen in den nächsten 18 Monaten streichen zu wollen. Hewlett-Packard hat Deutschland neun Geschäftsstellen und vierzehn weitere Standorte.

Nach dem Bericht der „Wirtschaftswoche“ hat in Europa die Verlagerung von Servicejobs in den Bereichen IT, Personalwesen und Finanzen bereits begonnen. Im Rahmen der Projekte „Sunflower“ und “Daisy“ verlagere HP-Europachef Bernard Meric derzeit einfache Verwaltungsarbeit nach Indien. Davon seien bislang europaweit bisher schon 250 Jobs betroffen, 40 davon in Deutschland. HP-Deutschland- Chef Uli Holdenried habe bereits erste Kündigungen ausgesprochen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%