Bewusstsein für die Gefahren aus dem Internet fehlt
Sorglose Finanzdienstleister

Eine Studie zeigt, dass Geldmanager mit den Daten ihrer Kunden nicht immer so sorgsam umgehen, wie man erwarten könnte.

hiz DÜSSELDORF. Als „fahrlässig“ bezeichnet eine Studie der IBM Global Services (www.ibm.com/services) und des Internet-Softwareunternehmens Watchfire (www.watchfire.com) den Umgang der Finanzdienstleister mit Kundendaten im Internet. Das Beratungszweig des Computerherstellers untersuchte 242 Unternehmen der Branche und musste feststellen, dass davon zwei drittel die Kundendaten im Internet nicht ausreichend absichern. Ein Drittel der Untersuchten Auftritte lassen sogar zu, dass Dritte durch so genannte Cookies (kleine Programme die im Internetexplorer ausgeführt werden) das Surf-Verhalten ihrer Kunden ausspähen, ohne das diese davon unterrichtet werden. Noch beschämender ist das Bewusstsein für die Sicherheit der übermittelten Daten. Nur 9 % Verschlüssen den Datentransfer einigermaßen Sicher mit einem 128-Bit Schlüssel, ein Verfahren das die Regulierungsbehörde und Aufsicht für Banken in den USA dringend empfiehlt.

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Für die Untersuchung wurden ca. 3000 Links auf den Webseiten von Finanzdienstleistern aus 23 Ländern geprüft. Ein Drittel der Firmen setzen selber Cookies ein und die Hälfte setzen so genannte Web Bacons ein, ebenfalls kleine unsichtbare Programme, die der Anwender nicht ermitteln kann. Über diese Funktionen kann das Verhalten im Internet und der Datentransfer beobachtet werden. Auch Dritte können sich so, wenn sie wissen, wie die Cookies oder Bacons angesprochen werden, den Anwender überwachen.

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