Bis 2010 soll ganz Deutschland digital erschlossen sein
Startschüsse in den Ballungszentren

Die Umstellung der Fernsehausstrahlung von analog auf digital wird in Deutschland derzeit in großem Umfang vorangetrieben. Nach Berlin/ Brandenburg sollen in diesem Jahr noch fünf weitere Ballungszentren folgen.

take DÜSSELDORF. In Berlin startete bereits im vergangenen Jahr die digitale terrestrische Fernsehverbreitung (DVB-T). Seit dem 4. August 2003 senden öffentlich-rechtliche und private Programmanbieter dort nur noch digital, empfangbar über kleine Zimmerantennen oder eine vorhandene Dachantenne. Ohne Gebühren und in sauberer Bild- und Tonqualität können dort seidem 24 Programme terrestrisch empfangen werden, da jeder Kanal vierfach belegt wird.

In den Regionen Hannover/ Braunschweig, Bremen/ Unterweser sowie im Raum Köln/ Bonn startet das digitale Fernsehen am 24. Mai 2004. In den Zentren Hamburg/Lübeck, Kiel und Düsseldorf/ Ruhrgebiet geht es am 8. November 2004 los. Dann können etwa 24 Millionen Einwohner (ca. 11 Millionen in Norddeutschland und 13 Millionen in Nordrhein-Westfalen) das digitale Antennenfernsehen empfangen.

Die von der Bundesregierung eingerichtete Initiative "Digitaler Rundfunk" (IDR) geht davon aus, dass der Umstieg von der analogen terrestrischen Übertragung auf DVB-T in Deutschland ausgehend von den Ballungsräumen und Startinseln bis spätestens 2010 vollständig abgeschlossen sein wird und das digitale terrestrische Fernsehen sich bis dahin als eigenständige Plattform für multimediale Angebote etabliert haben wird.

Einige europäische Nachbarn, z.B. Großbritannien und Spanien, betreiben bereits DVB-T-Netze, andere, wie Frankreich und die Niederlande, sind in der Umstellung begriffen. Aber nicht nur in Europa hat das neue System mittlerweile große Resonanz gefunden, auch andere Regionen der Welt haben sich für den europäischen DVB-T-Standard entschieden.

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