Bislang wenig Auswirkungen auf Internet-Verkehr
Experten erwarten neuen Sobig-Wurm

Der Schöpfer des Internet-Wurms „Sobig.F“ wird Computerexperten zufolge in den kommenden Wochen vermutlich neue Varianten des Schädlingsprogramms verbreiten.

Reuters SAN FRANCISCO. Sobig.F sei der sechste aus einer Serie von immer ausgeklügelteren Würmern, die seit Januar ins Internet gebracht worden seien, sagte Vincent Weaver vom Antiviren-Spezialisten Symantec.

Der Computersicherheitsfirma Trend Micro zufolge waren am Samstag weltweit 145 264 Computer befallen, davon 87 347 in Nordamerika, 52 841 in Europa und 5842 in Asien. US-Behörden vermuten laut Presseberichten, dass der Wurm erstmals über einen Mailaccount bei dem US-Provider Easynews.com ins Netz eingeschleust wurde und bestätigte damit Ermittlungen der US-Bundespolizei FBI.

Der Wurm war so programmiert worden, dass er am Freitag Kontakt zu 20 Rechnern in den USA, Kanada und Südkorea aufnehmen und von ihnen ein Programm herunterladen sollte. Diese Computer konnten rechtzeitig vom Netz genommen werden, teilten Experten mit.

Empfänglich für Sobig-Würmer sind Computer mit dem Betriebssystem Microsoft Windows. Der Wurm versteckt sich in einem E-Mail-Anhang. Wird die Mail geöffnet, infiziert er den Computer und versendet sich dann an andere E-Mail- Adressen, die er auf dem befallenen Rechner findet. Diese Computer werden dann verwendet, um Massenmails (Spam) zu versenden.

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