BKA thematisiert Informations- und Kommunikationsdelikte
Millionenschaden durch Computerkriminalität

Computerkriminalität hat in der wachsenden Anzahl breitbandiger Internetverbindung einen fruchtbaren Nährboden. Das Bundeskriminalamt (BKA) befasst sich auf seiner Herbsttatgung mit diesem Problem

HB DÜSSELDORF. Hacker, Dialer-Programme, Computersabotage, Softwarepiraterie, Viren, Würmer, Betrug bei Online-Aktionen, Verbreitung von Kinderpornografie sowie Cyberwar oder Cyberterrorismus - Computerkriminalität hat viele Gesichter. Und die Bedrohung steigt mit der wachsenden Digitalisierung von Informationen.

Zu diesem Problemkreis, genannt "Informations- und Kommunikationskriminalität" startet heute in Wiesbaden die dreitägige Herbsttagung des Bundeskriminalamtes (www.bka.de). Rund 350 Teilnehmer aus Polizei, Justiz, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik sollen die aktuelle Lage beschreiben und Handlungsnotwendigkeiten herausarbeiten.

Im Jahr 2002 wurden in Deutschland 57 488 Straftaten alleine im Bereich Computerkriminalität verzeichnet. Dabei überwiegen als Tatverdächtige, laut BKA-Statistik, Erwachsene ab 21 Jahren. Der dabei verursachte Schaden wird auf 85 Millionen Euro geschätzt. Zu berücksichtigen ist dabei, dass es gerade in diesem Bereich eine hohe Dunkelziffer gibt.

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