Blackberry-Geräte lösten Trend aus
Smartphones machen E-Mail und Internet mobil

Immer mehr Menschen wollen heute nicht mehr nur telefonisch überall und jederzeit erreichbar sein, sondern auch ständig und überall per E-Mail mit der Umwelt kommunizieren können. Die Netzbetreiber haben dies ebenso erkannt, wie die Hersteller von Taschencomputern (Personal Digital Assistants, kurz PDA).

dpa HAMBURG. Mit so genannten Smartphones bieten sie ihren Kunden Geräte an, die in ihrem Funktionsumfang fast schon ein Notebook ersetzen und die zugleich zum Telefonieren, Mailen und Surfen im Internet genutzt werden können.

Ausgelöst wurde dieser Trend vor allem durch die Blackberry-Geräte des kanadischen Herstellers Research In Motion. Deren Gründer Mike Lazaridis hatte sich Ende der 90er Jahre darüber geärgert, dass es keine einfache Möglichkeit gab, E-Mails auch unterwegs mit einem Notebook empfangen und versenden zu können. Daraufhin erfand der Student der Elektrotechnik den heute vor allem bei Managern so beliebten Blackberry - der so heißt, weil dessen Tasten die Form einer Brombeere haben.

Zwar gab es schon lange PDAs, doch eigentlich war deren Ende schon von vielen Markt-Beobachtern vorausgesagt worden. Laut Zahlen des Marktforschungsunternehmen IDC wurden 2004 mit 9,2 Mill. PDAs bereits 13 Prozent weniger Geräte verkauft, als noch im Vorjahr. Seit aber immer mehr Geräte auf den Markt kommen, die eine Kombination aus PDA und Mobiltelefon sind, erholt sich der Markt schnell. Nach Untersuchungen des britischen Marktforschungsunternehmen Canalys wurden alleine im ersten Quartal 2005 weltweit 10,8 Mill. Smartphones verkauft und damit 82 Prozent mehr als noch im ersten Quartal des Jahres 2004.

Solche Zahlen beflügeln Handy-Hersteller wie Nokia und Sony Ericsson ebenso wie die Hersteller klassischer PDAs wie Hewlett Packard - und Palm. "Die Mobilfunkanbieter kommen dem Wunsch vieler Kunden nach einem leistungsstarken Smartphone nach, und dank neuer Angebote wird unser Treo 650 für noch mehr Anwender interessant", so Wolfgang Weiß, Marketing Manager Zentraleuropa von Palm. Seit neuestem bietet E-Plus das Smartphone von Palm subventioniert ab 199 Euro an und in ausgewählten Geschäften ist das Gerät auch in einem so genannten Take-Away Paket von T-Mobile erhältlich.

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