Branchenübergreifende Kooperation bei M2M-Projekten: Maschinen werden kommunikativer

Branchenübergreifende Kooperation bei M2M-Projekten
Maschinen werden kommunikativer

Wer Windräder aufstellt, achtet in erster Linie darauf, dass es an ihrem Standort kräftig bläst, nicht dass sie gut erreichbar sind.

HB DÜSSELDORF. Um zu verhindern, dass jemand endlose Stunden im Auto verbringt, um in einem Windpark im Wattenmeer eine Hand voll Zählerdaten abzulesen, hat die Energie Baden-Württemberg (EnBW) mehrere Hundert ihrer schwer zugänglichen Anlagen mit Übertragungseinrichtungen ausgestattet. Nun funken die Windradzähler von sich aus Tag für Tag alle Messwerte an eine zentrale Datenbank. Dabei nutzen sie das gleiche Mobilfunknetz, das auch Handytelefonate überträgt.

Es sind Beispiele wie diese, die Analysten des Marktforschungsunternehmens Forrester Research zu der Überzeugung bringen, dass nicht japanische Multimediakids oder europäische Fußballfanatiker auf der Suche nach dem neusten Zwischenstand die eifrigsten Nutzer von Mobilfunktechnologie sein werden, sondern Maschinen. Die mobile Kommunikation zwischen Maschinen, die so genannte Machine-to-Machine (M2M)-Kommunikation stellt ein unvergleichlich dynamischeres Wachstumsfeld dar: Ihr Volumen soll Forrester zufolge bereits 2005 das der durch Menschen verursachten mobilen Datenkommunikation übertreffen.

Auch beim Energieerzeuger RWE setzt ein Tochterunternehmen auf Maschinen, die das Mobilnetz nutzen: Die Zentralstelle für Zähler und Messgeräte (ZZM) in Essen-Kettwig liest aus der Ferne im Viertelstundentakt den Stromverbrauch von schwer zugänglichen Industrieanlagen aus. „Mit Hilfe der Zählerfernabfrage können wir nicht nur insgesamt mehr Daten erfassen, sondern sie auch zeitnah zur Verfügung stellen“, sagt Andreas Wolff, Abteilungsleiter für Planung und Grundsatzfragen der ZZM.

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