Brandgefahr
Fujitsu-Siemens ruft 250 000 Notebook-Akkus zurück

Europas größter Computerhersteller Fujitsu Siemens hat am Mittwoch 250 000 Laptop-Akkus zurückgerufen. Es bestehe Brandgefahr, hieß es.

HB MÜNCHEN. Die Käufer von bestimmten Amilo-Notebooks sollten den Akkubetrieb sofort einstellen und den möglicherweise defekten Akku aus dem Gerät entfernen, teilte Fujitsu Siemens am Mittwoch mit. Die Notebooks sollen bis zum Erhalt der neuen Akkus ausschließlich über den Netzadapter betrieben werden. Die Akkus würden kostenlos ausgetauscht. Zu den Kosten der Rückrufaktion wollte sich eine Unternehmenssprecherin nicht äußern.

Betroffen sind verschiedene Amilo-Modelle, die seit Oktober 2004 verkauft wurden. „Einige Akkus können fehlerhaft sein und überhitzen, was zu Brandrisiken führen kann“, erklärte das Unternehmen. Bisher seien vier Fälle bekannt. Verletzungen von Kunden seien aber nicht bekannt.

Betroffen sind ausschließlich Kunden, die ein Amilo A, Amilo M oder Amilo Pro V2020 Notebook gekauft haben, bei denen die Akku-Serien-Nummern auf „G1L1“ enden, erklärte das Unternehmen. Auf der Unterseite des Geräts befindet sich jeweils ein Etikett, das die Modellnummer des Notebook ausweist. Konkret sind die Modelle Amilo A7640, Amilo A1640, Amilo M1405, Amilo M1424, Amilo M1425, Amilo M7405, Amilo M7424, Amilo M7425 und Amilo Pro V2020 betroffen.

Fujitsu Siemens Computers entschied sich zu dieser Maßnahme, nachdem einzelne Kunden dem Unternehmen von defekten Akkus berichtet hatten. Nähere Informationen zum Austauschprogramm erhalten Kunden unter: » www.fujitsu-siemens.de/batteryexchange. Zudem hat Fujitsu Siemens eine spezielle Hotline eingerichtet. Die Rufnummer 0180-3777-029 (9 Cent pro Minute) ist werktags von 8 bis 22 Uhr und Samstag und Sonntag von 10 bis 20 Uhr erreichbar.

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