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Britischer Teenager betrügt Ebayer um 70 000 Euro

dpa LONDON. Ein 16-jähriger Brite hat über 100 Kunden der Auktionswebsite ebay um insgesamt 70 000 Euro betrogen. Wie der „Guardian“ und andere britische Zeitungen am Dienstag berichteten, versteigerte er im Internet immer wieder Handys, Kameras oder Camcorder, die er gar nicht besaß.

Wenn ihm die Käufer das Geld überwiesen hatten, rief er sie manchmal sogar noch höhnisch an und machte sich darüber lustig, dass sie ihren Auktionsgewinn nie bekommen würden. Der Teenager, der sich nun vor einem Jugendgericht in Wales verantworten muss, mietete sich mit dem so erschwindelten Geld Stretch-Limousinen oder verlebte ein Wochenende in einem Fünf-Sterne-Hotel in New York. Nach Beschwerden der hintergangenen ebay-Nutzer kam ihm die Polizei bald auf die Schliche. Aber der Jugendliche unternahm immer neue Betrügereien. Er sei „süchtig“ danach gewesen, sagte der Staatsanwalt Paul Moore.

Nach Einschätzung des „Guardian“ ist der Fall „peinlich für ebay, das sich als "sicheren Ort zum Kaufen und Verkaufen" anpreist“. Ein ebay-Sprecher sagte der „Sun“, die Website sei in der Tat ein sehr sicherer Handelsplatz. Die britische Polizei forderte am Dienstag alle ebay-Käufer auf, die von der Website empfohlenen sicheren Zahlungsmethoden zu nutzen und nicht einfach Geld zu überweisen.

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