Brüsseler Sanktionen
Kein Durchbruch im Streit zwischen EU und Microsoft

Im Tauziehen um die Erfüllung von EU-Sanktionen ist Microsoft-Chef Steve Ballmer am Mittwoch in Brüssel mit EU- Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes zusammengetroffen. Einen Durchbruch in dem seit eineinhalb Jahren dauernden Streit um Brüsseler Sanktionen gab es offensichtlich nicht.

dpa BRÜSSEL. „Die Diskussion war konstruktiv“, sagte Kroes lediglich. Ballmer erfuhr, dass die Kommission den britischen Computerwissenschaftler Neil Barrett als Treuhänder in dem komplizierten Wettbewerbsfall bestimmte. Microsoft begrüßte dann in einer Stellungnahme die Ernennung des Experten, der die Brüsseler Behörde beraten soll.

Die Kommission überprüft immer noch Zusicherungen des weltgrößten Softwarenkonzerns in dem Wettbewerbskonflikt. Brüssel hatte den Giganten im März 2004 mit einem Bußgeld von knapp 500 Mill. Euro und Auflagen zur Öffnung des Betriebssystems Windows für mehr Wettbewerb bestraft. Kroes machte zum Stand der Verhandlungen keine Angaben. Sie kündigte aber an, sie wolle sich mit Ballmer in Zukunft häufiger treffen.

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