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buch.de rutscht in die roten Zahlen

Deutschlands zweitgrößter Internetbuchhändler, buch.de aus Münster, hat im dritten Quartal an seine zuletzt positive Entwicklung nicht anknüpfen können und ist in die roten Zahlen gerutscht.

dpa MÜNSTER. Deutschlands zweitgrößter Internetbuchhändler, buch.de aus Münster, hat im dritten Quartal an seine zuletzt positive Entwicklung nicht anknüpfen können und ist in die roten Zahlen gerutscht.

Bei einem Umsatzplus von 10,5 Prozent auf 9,5 Mill. Euro ging das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 64 000 Euro im Vorjahresquartal auf minus 225 000 Euro zurück, berichtete die buch.de internetstores AG am Donnerstag.

In den Sommermonaten seien vor allem Produkte mit geringen Gewinnspannen wie Musik-CDs, Dvds und Schulbücher verkauft worden, begründete das Unternehmen den Rückgang. Insgesamt legte der Umsatz in den vergangenen neun Monaten nur leicht auf 26,5 Mill. Euro zu, das Ebit sank von 429 000 in den ersten drei Quartalen 2003 auf nun minus 206 000 Euro.

Trotz der Entwicklung erwartet das Unternehmen mit den Online- Shops buch.de, bol.de, thalia.de und Online-Töchtern in der Schweiz und Österreich ein positives Jahresergebnis. Verstärkte Investitionen in Internetauftritt, leichteres Bestellen und das traditionell starke Weihnachtsgeschäft sollen für schwarze Gesamtzahlen sorgen. Der Vorjahreswert von 660 000 Euro werde aber nicht erreicht. Im vergangen Jahr hatte buch.de einen Gesamtumsatz von 37,7 Mill. Euro erzielt.

Die Aktien der 1998 gegründeten buch.de befinden sich zu großen Teilen im Besitz der Douglas-Holding (34,5 Prozent) sowie der Bertelsmann Multimedia Gmbh (26,7 Prozent).

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