Bund-Online 2005 zeigt erste Erfolge
Behörden bedienen sich des Internets

Vor drei Jahren startete Bundesinnenminister Otto Schily das Programm Bund-Online 2005. Mittlerweile brüsten sich die Verwaltungen mit ersten Erfolgen bei der Einbeziehung des World Wide Web in die Kommunikation mit dem Bürger.

hiz DÜSSELDORF. Muffige Amtsstuben, hochherrschaftliche Beamte – die herkömmlichen Klischees passen jedoch so gar nicht zu den Aktivitäten, die Bundesinnenminister Schily vor drei Jahren losgetreten hat. Bis Ende des Jahres 2005 sollen alle Dienstleistungen des Bundes im Internet angeboten werden, sofern sie sich dazu eignen. Das Programm mit dem modischen Namen Bund-Online 2005 hat fast 450 Angebote ausgemacht, die dem Bürger via Internet zur Verfügung gestellt werden können. Bislang ist aber noch nicht alles Verfügbar und einige Projekte schießen auch schon mal am Ziel vorbei. Ein trauriges Beispiel dafür ist die Online-Jobbörse der Bundesanstalt für Arbeit, die im Moment die Schlagzeilen füllt.

Nach Aussagen von Staatssekretär im Innenministerium, Göttrik Wewer, sind allerdings schon 260 Angebote Online und bis zum Ende diesen Jahres sollen noch 111 dazu kommen. Aktuelle Pläne für das eGovernment beinhalten Erleichterungen für Selbstständige, die dann ihre Umsatzsteuernummern online beantragen können. Zudem will die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte die Korrespondenz über die Renten online ermöglichen.

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