Bush unterzeichnet Gesetz
Kampf den unerwünschte Massen-E-Mails

Unerwünschte Reklame-E-Mails verstopfen das Internet immer mehr. US-Präsident George W. Bush hat am Dienstag nun ein Gesetz unterzeichnet, dass die Spam-Flut eindämmen soll.

HB WASHINGTON. Internet-Nutzer sollen sich damit gegen Reklame wehren und Absender bestraft werden können. Zudem wird es illegal, in der Absenderzeile falsche Angaben zu machen. Das Gesetz sieht Haftstrafen von fünf Jahren und Geldstrafen bis zu sechs Mill. Dollar vor.

Unter anderem schlägt die Regierung ein nationales Register vor, in das sich Internet-Benutzer eintragen können. Die Versender von Massen-E-Mails, auch „spam“ genannt, dürfen diese Adressen dann nicht mehr anschreiben. Ein ähnliches Register besteht bereits für unerwünschte Telefonanrufe.

„Spam ist ärgerlich und teuer für unsere Wirtschaft. Dieses Gesetz hilft, das Problem in den Griff zu bekommen“, sagte Präsidentensprecher Scott McClellan. Einige Bundesstaaten hatten bereits Gesetze gegen unerwünschte Massen-E-Mails erlassen. Virginia hat in der vergangenen Woche zwei Männer angeklagt, die Massen-E- Mails verschickt hatten.

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