Business Software Alliance warnt
Illegale Software per Spam

Spam-Versender habe sich ein neues Segment für ihre Angebote ausgesucht. Unter den Billigangeboten ist daher immer häufiger illegale Software zu finden.

hiz DÜSSELDORF. Die Business Software Alliance (BSA), ein Verbund der Softwareanbieter gegen Raubkopien, warnt vor einer zunehmenden Zahl illegaler Angebote durch Spamversender. In den vergangenen sechs Monaten nahm, nach Angaben der BSA, die Zahl der Anfragen verunsicherter Verbraucher zu diesem Thema stetig zu.

Der Sicherheitsspezialist Clearswift hat festgestellt, dass diese Angebote in den vergangenen sechs Monaten 6,6 Prozent der abgefangenen Junk-Mails ausmachten. Das bedeutet mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Vormonat. Führend beim Werbemüll ist aber laut der Statistik nach wie vor der Gesundheitssektor mit 54,4 Prozent, gefolgt von dubiosen Finanzangeboten mit 24,6 Prozent und pornografischen Offerten mit 10,4%.

„Wenn die Software-Preise unwahrscheinlich günstig erscheinen, sollte der Anwender keinesfalls Links anklicken“, warnt Alyn Hockey, Director of Research bei Clearswift. „Nicht nur das es sich um illegale Software handelt, es könnten sich auf den Seiten auch Viren verstecken, die den PC dann gegen Angriffe aus dem Internet öffnet“, so Hockey weiter.

Wegen des erhöhten Aufkommens solch dubioser Angebote, hat die BSA eine Liste mit Hinweisen zusammengestellt, die bei der Auswahl legaler Software-Produkte helfen sollen.

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