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Caspers-Merk: Start der Gesundheitskarte 2006 ist sicher

Die elektronische Gesundheitskarte wird wie geplant im nächsten Jahr eingeführt. Das betonte die Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk (SPD), am Donnerstag bei einem Besuch der Software-Firma Intercomponentware in Walldorf (Baden-Württemberg).

dpa WALLDORF. Die elektronische Gesundheitskarte wird wie geplant im nächsten Jahr eingeführt. Das betonte die Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk (SPD), am Donnerstag bei einem Besuch der Software-Firma Intercomponentware in Walldorf (Baden-Württemberg).

Das Unternehmen führt den ersten Feldtest mit rund 1 000 Menschen durch. „Die elektronische Gesundheitskarte mit den dazugehörigen Mehrwertanwendungen wird nicht nur die Qualität der medizinischen Versorgung verbessern und dazu beitragen, Kosten zu sparen“, sagte Caspers-Merk. Sie werde auch hoch qualifizierte neue Arbeitsplätze in Deutschland schaffen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin forderte die Gesellschaft für Telematik-Anwendung (Gematik) auf, endlich die Testregion für die elektronische Gesundheitskarte zu nennen, um das Projekt nicht zu gefährden. In der Gematik sitzen ihren Angaben zufolge Vertreter von Ärzteorganisationen, Krankenkassen und Apotheken. In einem ersten Schritt soll die Gesundheitskarte an 10 000 Versicherten erprobt werden. Der Versuch soll dann auf 100 000 Versicherte ausgedehnt werden.

Auf der Karte, die die bisherige Versichertenkarte ersetzt, sollen Pflichtangaben wie Daten zur Person gespeichert sein. Zudem werden Angaben zur Krankenversicherung und des Zuzahlungsstatus aufgenommen. Die Versicherten können freiwillig Daten wie eingenommene Medikamente auf der Karte speichern lassen.

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