CeBIT in Aufbruchstimmung
Tragende Rolle der Unterhaltungselektronik

Klassische analoge Geräte verschwinden immer schneller, die Digitaltechnik hält allerorten Einzug. Nahezu die gesamte Heimelektronik versteht sich inzwischen auf Bits und Bytes - ob Fernseher, Video, Stereoanlage oder Fotokamera.

HB HANNOVER. Die neue Technik beschert Verbrauchern bisher ungeahnte Möglichkeiten, verschiedenste Geräte miteinander zu vernetzen, und den Herstellern stattliche Wachstumsraten. Auch an dem anlaufenden Aufschwung der IT-Branche dürfte die digitale Verbraucher-Elektronik eine tragende Rolle spielen.

Im vergangenen Jahr wuchs der Umsatz mit Digitalgeräten nach Angaben des Branchenverbands Bitkom um 29 % auf 5,5 Mrd. ?. Mit digitaler Unterhaltungselektronik ist damit erstmals mehr umgesetzt worden als mit analoger Technik. Für 2004 erwartet der Bitkom ein Umsatzvolumen von 6,2 Mrd. ? allein in Deutschland. Dabei sei in manchen Bereichen wie etwa bei Digitalkameras nach einem kräftigen Boom bereits eine gewisse Marktsättigung eingetreten, sagt Bitkom-Sprecher Volker Müller.

Zu den wichtigsten Wachstumsmotoren in der Unterhaltungselektronik gehören die Flachbildschirme. Sie haben nach Bitkom-Angaben wesentlich zum Umsatzplus der Branche von 4,2 % im vergangenen Jahr beigetragen. "Flachbildschirme sind der Wachstumsmarkt Nummer eins", bestätigt auch Helmut Engel, Geschäftsführer von Sharp Electronics Deutschland. Anders als TV-Traditionsunternehmen wie etwa Philips hat der japanische Elektronikkonzern das Ende der klassische Bildröhre endgültig eingeläutet und will bereits von 2005 an auch in Europa ausschließlich flache LCD-Fernseher (Liquid Crystal Displays) anbieten.

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