Social Command Center: Cebit macht das soziale Netz hörbar

Social Command Center
Cebit macht das soziale Netz hörbar

Zur Cebit trifft sich im März wieder die internationale Computer- und IT-Wirtschaft in Hannover. Doch Ankündigungen von Neuheiten und die Meinungsbildung finden immer mehr im Netz statt. Die Messe hat darauf reagiert.
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Hannover/BerlinDie Cebit will in diesem Jahr während der Messetage das Soziale Web hör- und sichtbar machen. Im Zeitalter von Twitter und Facebook betritt die Messe damit Neuland: Erstmals wird ein „Social Command Center“ den digitalen Dialog im Netz live abbilden und den Messebesuchern zeigen, welche Themen international am meisten diskutiert werden. Mit Hilfe eines Systems des Partners Salesforce solle das Potenzial veranschaulicht werden, das in den zahllosen Tweets und Facebook-Kommentaren im Netz steckt, teilte die Cebit am Mittwoch mit.

Das Partnerunternehmen Salesforce greift dafür mit seinem „Social Command Center“ auf insgesamt 150 Millionen Quellen zu, darunter die Unterhaltungen aus Twitter und Facebook. Die Daten werden erfasst, analysiert und auf großen Monitoren abgebildet. „Wir schieben sozusagen den Lautstärkeregler aus dem Netz hoch“, erläuterte Mani Pirouz, Marketing-Manager von Salesforce, der Nachrichtenagentur dpa. So sollen die Besucher während des Messebetriebs live miterleben, welche Themen die höchsten Wellen schlagen und was die internationale Netzgemeinde am intensivsten diskutiert.

Mit dem „Social Command Center“ lenke die Messe den Blick auf die Sozialen Medien und den damit verbundenen Kommunikationswandel, sagte CeBIT-Chef Frank Pörschmann. „Wir freuen uns darauf, den Stimmen im Netz in Echtzeit zuzuhören und zu erfahren, was die Welt denkt - über die Cebit und über die aktuellen Themen des digitalen Zeitalters, Lösungen und Produkte sowie wichtige Akteure der internationalen ITK-Branche.“

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Cebit betritt Neuland

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