Ausprobiert: 3D-Smartphone von LG: Optimus bietet noch nicht das Optimum

Ausprobiert: 3D-Smartphone von LG
Optimus bietet noch nicht das Optimum

Innovation aus Südkorea: Als erster Hersteller will LG Apples iPhone mit einem 3D-fähigen Smartphone angreifen. Handelsblatt Online hat das Gerät auf der Cebit ausprobiert.
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HannoverDas Optimus 3D präsentiert sich mit altbekannter Android-Oberfläche, die nur geringfügig angepasst wurde. Die Bedienung geht flott von der Hand, das Display ist – wie in der Smartphone-Oberklasse üblich – gestochen scharf, hell und macht daher selbst in der für Displays ungünstig hellen Umgebung einer Messehalle eine gute Figur.

Auch an der Touch-Steuerung gibt es nichts auszusetzen, alle Bedienelemente reagierten schnell, insgesamt ließ sich das Gerät im Kurztest sehr flott bedienen. Standard-Apps wie Browser, Adressbuch und Kalender starteten schnell – soweit ein solider Eindruck für ein Oberklasse-Smartphone.

Das eigentlich Spannende an dem Gerät ist jedoch seine 3D-Fähigkeit. Immerhin ist das Optimus das erste Smartphone, das mit der Darstellung von 3D-Inhalten wirbt. Einen Eindruck konnten sich Cebit-Besucher durch vier vorinstallierten 3D-Spiele verschaffen, die alle vom Spieleentwickler Gameloft kommen. Weitere 3D-Spiele von EA sollen laut LG folgen.

Beim Spielen in der hell erleuchteten Messehalle wollte sich echte 3D-Euphorie allerdings nicht einstellen. Lag es vielleicht an der speziellen Hallenbeleuchtung, dass die Bilder unscharf, unruhig und verschwommen wirkten? Teilweise sah das an die Technik nicht gewöhnte Auge Inhalte doppelt, das konfus wirkende Bild irritierte beim Spielen zusätzlich.

Positiv: Der 3D-Effekt funktioniert von verschiedenen Blickwinkeln aus, allerdings muss man immer mal wieder nachjustieren. Neben den Spielen nutzt auch ein 3D-Menü den räumlichen Effekt.

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