Beim CEO Basecamp auf der Cebit diskutierten Entscheider und Experten über die Chancen der Digitalisierung. Viele deutsche Unternehmen haben diese bereits ergriffen – und sind bereit, unbequeme Wege zu beschreiten.

Kommentare

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  • Ein interessantes, wichtiges Thema, jedoch ein Artikel, der zu sehr Probleme in hauptsächlich vager Form zur Sprache bringt und sich mit möglichen Lösungsansätzen zu sehr zurückhält. 3 Beispiele:
    „Der Wandlungsdruck ist enorm“ – Gleichzeitig aber soll unsere Bequemlichkeit der Digitalisierung im Wege stehen. Auf welchen Gebieten und in welcher Form also empfinden wir den Wandlungsdruck? Der Artikel gibt keine Beispiele.
    Gut, daß die digitale Entwicklung dem Kunden neue Wahlmöglichkeiten und Interaktionswege gibt. Fallbeispiele, die diese und deren Mehrwert aufzeigen wären gut gewesen.
    Und welche unbequemen Wege werden denn beschritten? Daß ständige Veränderung (= Weiterentwicklung) heute die Norm ist, sollte klar sein. Ich sehe das eher als Chance die Langeweile fernzuhalten. Wer rastet, der rostet (sagt man seit dem frühen 19. Jahrhundert). Problematisch ist, einen normalen, d.h. kompletten, Arbeitstag zu absolvieren und dann der Wissensaufbau um Beiträge für disruptive Veränderungen leisten zu können als „Kür“ erwartet wird.
    Gut ist, daß offen angesprochen wird, daß Kunden noch lange nicht genug im Fokus stehen und große potentielle Kundengruppen sich so abgehängt fühlen (und es auch sind), daß sie hilfreichen, aber disruptiven Neuerungen generell ablehnend gegenüberstehen. Mitnehmen kann man diese Gruppen nur, wenn man ihnen den Nutzen des Neuen begrifflich machen kann und die entsprechende Technologie (fast) per „auspacken, einschalten, geht“ zur Verfügung stellt – oder Installation und Service für kleines Geld mitgekauft werden kann. Nur wenn eine Gruppe wirklich mitgenommen wird, wird man ihr klarmachen können, daß es für sie in Zukunft nach wie vor Platz gibt. Diesbezüglich hat Herr Bosshart den Nagel auf den Kopf getroffen. Nur – wie realisieren?

  • Eine Lösung, die Betroffnen bei der digitalen Transformation nicht abzuhängen, ist sie von Anfang an in die Lösungsfindung einzubeziehen. So werden aus Betroffenen Akteure, die den digitalen Wandel aktiv gestalten und nicht vom Wandel überrumpelt und überrannt werden. Googeln Sie Clever Change, wenn Sie mehr darüber wissen möchten.
    herzliche Grüße
    Verena Czerny

  • „Viele deutsche Unternehmen haben diese (die Chancen der Digitalisierung) bereits ergriffen – und sind bereit, unbequeme Wege zu beschreiten.“

    Das ist eine gute Nachricht angesichts der in dem Artikel zitierten Feststellung David Bossharts:

    „Weil der gute Zustand der deutschen Konjunktur bequem mache, werde der Zwang zum Umdenken nicht erkannt. Fast alle Branchen seien träge geworden.“

    Die Aussage „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ gilt nämlich auch und gerade für die Wirtschaft. Und wer träge, d.h. ängstlich, übervorsichtig, selbstzufrieden und bequem geworden ist, wird tatsächlich bestenfalls "nur" vom Lauf der (Wirtschafts-)Geschichte abgekoppelt, schlimmstenfalls aber von ihm überollt.

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