Drahtloses Aufladen Ikea-Möbel werden zu Ladestationen

Die meisten Smartphones lassen sich bisher nicht kabellos aufladen – auch weil das bisher kaum Vorteile brachte. Das könnt sich jetzt ändern: Ikea will künftig Möbel mit eingebauten Drahtlos-Ladestationen anbieten.
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Ikea baut k ünftig entsprechende Ladestationen direkt in Schreibtische, Nachttische und Lampen.
Integrierte Ladestation

Ikea baut künftig entsprechende Ladestationen direkt in Schreibtische, Nachttische und Lampen.

BarcelonaDas könnte dem drahtlosen Aufladen von Smartphones und Tablets einen Schub geben: Ikea baut künftig entsprechende Ladestationen direkt in Schreibtische, Nachttische und Lampen ein. Die Technik werde vom 15. April an in verschiedene Möbel integriert, kündigte Ikea im Vorfeld der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona an.

Damit würde es ausreichen, Geräte mit drahtloser Ladefunktion einfach auf die Möbelstücke zu legen. Ikea setzt dabei auf den Ladestandard Qi, der aktuell von über 80 Smartphones sowie diversem Zubehör unterstützt wird. Für Smartphone-Modelle, die mit Qi nicht kompatibel sind, werde Ikea zusätzlich Ladeschalen anbieten, hieß es.

Die Smartphone-Stars aus Barcelona
Samsungs neue Flaggschiffe
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Samsung schickt im heiß umkämpften Smartphone-Markt zwei neue Flaggschiff-Modelle ins Rennen gegen Apples iPhones. Zum Auftakt der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona präsentierte das Unternehmen das neue Galaxy S6 (r.) sowie das S6 Edge. Bei beiden Modellen liegt der Schwerpunkt auf Design, Kamera-Ausstattung und Power-Management.

Die Zeit der Plastik-Gehäuse ist vorbei
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So sind die Zeiten der Plastik-Gehäuse vorbei: Beide Geräte sind aus hochwertigen Materialien wie Aluminium gefertigt. Die Displays beider Modelle sind 5,1 Zoll groß und mit der organischen Super-Amoled-Technologie gefertigt, bei der jedes Pixel alle drei Grundfarben darstellen kann.

Geschwungene Kanten
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Das neue Spitzenmodell S6 hat geschwungene Kanten, eine Rückseite aus Glas und einen Rahmen aus Metall, dem iPhone 6 nicht unähnlich.

Neue Design-Komponente
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Beim neuen Edge-Modell ist das Display an beiden Seitenkanten nach unten gebogen, was dem Gerät eine neue Design-Komponente verleiht. Zugleich bleibt noch Platz für den Einschaltknopf. An einer Seite lässt sich mit einem Fingerstrich eine Zeile Text, zum Beispiel die Wettervorhersage oder Nachrichten anzeigen. Streicht der Nutzer mit dem Finger von der Kante zur Bildschirmmitte, zeigt das Display verpasste Anrufe an.

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Das Galaxy S6 und das S6 Edge kommen jeweils mit 32, 64 und 128 Gigabyte Speicher ab dem 10. April auf den Markt. Zu den Preisen machte Samsung zunächst keine Angaben.

HTC One M9
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Alt oder neu? Das lässt sich beim HTC One M9 nicht so einfach sagen, so sehr ähnelt es dem Vorgänger M8. Der Hersteller wirbt mit einem besseren Prozessor, einer besseren Kamera und besserer Akkulaufzeit. Der Nachrichtenaggregator Blinkfeed blendet zudem Informationen, die für den Nutzer relevant sein könnten, auf dem Sperrbildschirm ein – etwa Empfehlungen zu umliegenden Restaurants.

Acer Liquid Jade Z Plus
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Mehr Griff: Acer stattet sein Liquid Jade Z Plus mit einer geriffelten Rückseite aus. Damit rutscht das Leichtgewicht nicht so schnell aus der Hand, zudem sind keine Fettfinger zu sehen. Das Fünf-Zoll-Gerät aus der Premiumserie des Herstellers hat einen Vierkernprozessor und geht mit LTE ins Netz. Ein Update auf die aktuelle Android-Version Lollipop ist in Arbeit. In Deutschland soll das Smartphone rund 230 Euro kosten.

Die „neuen innovativen Lösungen“ würden „das Leben zu Hause einfacher machen“, erklärte Ikea-Vertreterin Jeanette Skjelmose. Aus Umfragen sei bekannt, dass Kunden Kabelgewirr hassten und Angst hätten, dass ihr Akku leer werde oder sie ihr Ladegerät nicht finden. Dagegen solle die neue Home-Spot-Serie des Möbelbauers helfen.

Die Technik zum drahtlosen Aufladen von Akkus machte die Telefone früher schwerer und größer, wurde zuletzt aber deutlich verbessert. So kommt sie mittlerweile auch bei Computeruhren zum Einsatz.

Ikea macht den ersten Schritt, Vorteile der Technik unauffällig in den Alltag zu bringen. Normalerweise müssen die Nutzer ihre Smartphones auf eine Ladestation legen was fast genauso viel Aufwand bedeutet, wie ein Kabel einzustecken.

  • dpa
  • afp
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