Jung-Firmen auf der Cebit
Start-ups erobern die Computermesse

Nie waren Start-ups so präsent wie diesmal auf der Cebit. Gleich mehrere Plattformen werben um die Jung-Firmen. Deren Ideen reichen vom Smartphone als sicherem Speicher für Gesundheitsdaten bis zu stabilen Umzugskisten.
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FrankfurtSie sind frech, irgendwie sexy. Ihre Anwesenheit lässt einen jünger fühlen. Die Rede ist von Start-ups. Kein Wunder also, dass sich auch die in die Jahre gekommene Cebit mittlerweile gerne mit den Jung-Firmen schmückt - erstmals gar in zwei Hallen. Neben der zum vierten Mal präsentierten Start-up-Plattform CODE_n hat auch die Messe mit Scale 11 eine Halle für die Jung-Unternehmer freigeräumt.

Doch die Präsenz der Jung-Firmen in Hannover ist mehr als nur ein Aufhübschen der Computermesse. Die Start-ups sind für die Digitalisierung der Wirtschaft unverzichtbar. Das weiß auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die Messe am Sonntagabend eröffnete: „Für Deutschland ergeben sich dadurch großartige Chancen, klassische Industriestärken mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien zu verbinden“, wird sie nicht müde zu betonen.

Genau darum geht es. Das zeigt sich in Halle 16, dem Reich von CODE_n. 50 Jung-Firmen präsentieren sich dort, alle haben sich ein Thema vorgenommen: das Internet der Dinge. Ulrich Dietz, Chef des Stuttgarter IT-Dienstleisters GFT sowie Initiator von CODE_n, hat das Thema gesetzt. Und die Bewerber strömen in Scharen.

Wie zum Beispiel die Hamburger Connected Health GmbH. Deren Idee: Statt zig Unterlagen vor dem Arztbesuch einpacken zu müssen, kommen alle relevanten Daten auf das Smartphone. „Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Arzt und brauchen nichts außer Ihrem Smartphone“, sagt Matthias Lau, Mitgründer und Technikchef der Firma.

Erst im vergangenen September ist Connected Health gestartet, zweiter Gründer und CEO ist Johannes Jacubeit, ein Arzt. Derzeit gibt es erste Alpha-Versionen der Hard- und Software. Denn das System ist ein in sich geschlossenes.

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Gesundheitsdaten im „sicheren Tresor“

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