SecuTablet So sicher wie das Kanzler-Handy

Bekannt wurde Secusmart als Betreiber des „Kanzler-Handys“. Nun bringt die Blackberry-Tochter ein sicheres Tablet auf den Markt. Es soll Angriffen trotzen und trotzdem Spaß machen. Das hat allerdings seinen Preis.
Kommentieren
Bei dem neuen Hochsicherheits-Tablet soll auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen. (Foto: C. Kerkmann)
SecuTablet

Bei dem neuen Hochsicherheits-Tablet soll auch der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen. (Foto: C. Kerkmann)

HannoverDas Versprechen ist: Es macht trotzdem Spaß. Oder anders ausgedrückt: „Das SecuTablet funktioniert wie ein handelsübliches Tablet.“ Das erklärte der Geschäftsführer der Blackberry-Tochter Secusmart, Hans-Christoph Quelle, am Sonntag anlässlich der Präsentation eines neuen hochsicheren Tablets bei der IT-Messe Cebit.

Secusmart wurde als einer der beiden Betreiber eines „Kanzler-Handys“ - auch „Merkelphone“ genannt - bekannt. Die Düsseldorfer haben eine Hardware-Erweiterung für Smartphones von Blackberry entwickelt, die diese deutlich sicherer machen soll. Dafür erhielten sie eine Zulassung des Bundesamts für Sicherheit (BSI) in der Informationstechnik für die Nutzung in Ministerien. Im Juli vergangenen Jahres erklärte der kanadische Konzern Blackberry, Secusmart zu übernehmen.

Die Smartphone-Stars aus Barcelona
Samsungs neue Flaggschiffe
1 von 13

Samsung schickt im heiß umkämpften Smartphone-Markt zwei neue Flaggschiff-Modelle ins Rennen gegen Apples iPhones. Zum Auftakt der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona präsentierte das Unternehmen das neue Galaxy S6 (r.) sowie das S6 Edge. Bei beiden Modellen liegt der Schwerpunkt auf Design, Kamera-Ausstattung und Power-Management.

Die Zeit der Plastik-Gehäuse ist vorbei
2 von 13

So sind die Zeiten der Plastik-Gehäuse vorbei: Beide Geräte sind aus hochwertigen Materialien wie Aluminium gefertigt. Die Displays beider Modelle sind 5,1 Zoll groß und mit der organischen Super-Amoled-Technologie gefertigt, bei der jedes Pixel alle drei Grundfarben darstellen kann.

Geschwungene Kanten
3 von 13

Das neue Spitzenmodell S6 hat geschwungene Kanten, eine Rückseite aus Glas und einen Rahmen aus Metall, dem iPhone 6 nicht unähnlich.

Neue Design-Komponente
4 von 13

Beim neuen Edge-Modell ist das Display an beiden Seitenkanten nach unten gebogen, was dem Gerät eine neue Design-Komponente verleiht. Zugleich bleibt noch Platz für den Einschaltknopf. An einer Seite lässt sich mit einem Fingerstrich eine Zeile Text, zum Beispiel die Wettervorhersage oder Nachrichten anzeigen. Streicht der Nutzer mit dem Finger von der Kante zur Bildschirmmitte, zeigt das Display verpasste Anrufe an.

-
5 von 13

Das Galaxy S6 und das S6 Edge kommen jeweils mit 32, 64 und 128 Gigabyte Speicher ab dem 10. April auf den Markt. Zu den Preisen machte Samsung zunächst keine Angaben.

HTC One M9
6 von 13

Alt oder neu? Das lässt sich beim HTC One M9 nicht so einfach sagen, so sehr ähnelt es dem Vorgänger M8. Der Hersteller wirbt mit einem besseren Prozessor, einer besseren Kamera und besserer Akkulaufzeit. Der Nachrichtenaggregator Blinkfeed blendet zudem Informationen, die für den Nutzer relevant sein könnten, auf dem Sperrbildschirm ein – etwa Empfehlungen zu umliegenden Restaurants.

Acer Liquid Jade Z Plus
7 von 13

Mehr Griff: Acer stattet sein Liquid Jade Z Plus mit einer geriffelten Rückseite aus. Damit rutscht das Leichtgewicht nicht so schnell aus der Hand, zudem sind keine Fettfinger zu sehen. Das Fünf-Zoll-Gerät aus der Premiumserie des Herstellers hat einen Vierkernprozessor und geht mit LTE ins Netz. Ein Update auf die aktuelle Android-Version Lollipop ist in Arbeit. In Deutschland soll das Smartphone rund 230 Euro kosten.

Nun, angeblich auf vielfachen Wunsch der zu schützenden Kunden, hat Secusmart gemeinsam mit IBM und Samsung ein neues Tablet entwickelt, das den gleichen Sicherheitsanforderungen Genüge tun soll. Das Ergebnis der Prüfung durch das BSI wird Ende des Jahres erwartet. Erhältlich ist es bereits ab Mitte 2015. Noch im laufenden Jahr erwartet Secusmart Bestellungen in vierstelliger Höhe, im kommenden soll diese Zahl fünfstellig sein. Ein Gerät kostet rund 2.250 Euro.

Dafür bekommen die Kunden, so das Versprechen, das beste aus beiden Welten: Ein sicheres Tablet, das aber die normale Nutzung nicht einschränkt. „Der Sicherheitsaspekt muss für die Nutzer in den Hintergrund treten“, sagt Secusmart-Chef Quelle. „Es ist wichtig, dass die Geräte benutzerfreundlich sind. Sonst werden sie schlicht nicht genutzt.“ Die gesamte Internet-Infrastruktur, wie Facebook oder andere Apps und Seiten, könnten mit dem Tablet weiterhin benutzt werden.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
"Eingewickelte" Apps
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "SecuTablet: So sicher wie das Kanzler-Handy"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%