Chipentwicklung: Schnelle Speicher im Prozessor

Chipentwicklung
Schnelle Speicher im Prozessor

IBM-Entwicklern ist nach eigenen Angaben ein Durchbruch bei Speichern von Daten auf einem Prozessorchip (System-on-a-chip) gelungen.

ruk MÜNCHEN. Damit lassen sich die Prozesse von Mehr-Kern-Computern sowie die Grafik- und Netzwerkleistung bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch erheblich beschleunigen. Entsprechende Papiere hat Big Blue am Mittwoch auf der International Solid State Circuits Conference (ISSCC) in San Francisco vorgestellt.

Die neue eDRAM-Technologie (embedded dynamic random access memory) verbessert nach Angaben von IBM die On-Processor-Hauptspeicherleistung dramatisch und benötigt dabei nur ein Drittel des Platzes und ein Fünftel der Standby-Energie konventioneller SRAMs (Static Random Access Memory).

Als Einsatzgebiete werden vor allem eine Beschleunigung der Grafikleistung bei Computerspielen (Gaming), beim Networking und anderen bildintensiven Multimediaanwendungen genannt. Die Forscher erwarten, dass die Technologie ein Schlüsselmerkmal der IBM 45-Nanometer-Prozessor-Roadmap von IBM sein wird und voraussichtlich ab 2008 verfügbar ist.

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