Clement setzt auf Konjunkturimpulse
Unterhaltungselektronik ist begehrt

Einer Studie zufolge ist der Markt für Unterhaltungselektronik in Deutschland im ersten Halbjahr 2005 trotz der zurückhaltenden Konsumbereitschaft gewachsen. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) erhofft sich zudem weitere Impulse von der Telekom-Branche.

HB BERLIN. Für das Gesamtjahr rechnet das Marktforschungsunternehmen GfK trotz stark rückläufiger Preise mit einem Umsatplus von rund acht Prozent. Zum Branchenwachstum im ersten Halbjahr trugen zu einem Großteil neue Fernsehgeräte mit Flachbildschirmen bei, schrieb die GfK in der am Freitag veröffentlichten Studie. Mit der Markteinführung von attraktiven Fernsehern mit Plasma- oder LCD-Display sei der Markt für Fernsehgeräte um 4,1 % gewachsen. 2005 würden voraussichtlich insgesamt rund sechs Mill. Fernsehgeräte verkauft, was einem Umsatz von rund 3,5 Mrd. ? entspreche. Dabei sollten bis Jahresende etwa 1,2 Mill. LCD-TV-Geräte und 350 000 Plasma-TV-Geräte verkauft werden.

Es habe sich auch gezeigt, dass die Konsumenten derzeit deutlich mehr Geld für ein Fernsehgerät ausgäben als in der Vergangenheit und sich immer häufiger für Geräte mit größeren Bildschirmdiagonalen entschieden, die für das Breitbildformat 16:9 konzipiert seien. Damit rüsteten sich die Käufer für das hochauflösende Format HDTV. Bereits 25 % des Umsatzes von Plasma-TV-Geräten werde mit solchen Geräten erzielt.Zahlreiche Neuerungen können Besucher derzeit auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin in Augenschein nehmen.

Der Markt für DVD-Spieler und-Rekorder habe im ersten Halbjahr um 3,1 % zugelegt, teilte die GfK mit. Dabei interessierten sich die Konsumenten mehr und mehr für DVD-Geräte mit Aufnahmefunktion. Fast jeder zweite Euro werde heute für einen DVD-Rekorder ausgegeben, wodurch der Umsatz in diesem Segment um 51,1 % zulegte.

Mit der zunehmenden Ausstrahlung von digitalem terrestrischen Fernsehen lege auch die Zahl der verkauften DVB-T-Empfangsgeräte zu. Im Jahr 2005 würden schätzungsweise 1,8 Mill. solcher Geräte verkauft.

Die Nachfrage nach Camcordern habe im ersten Halbjahr mengenmäßig um 13,6 % zugelegt. Für das Gesamtjahr rechnet die GfK mit einem Absatz von etwa 840 000 Camcordern. Wegen des anhaltenden Preisverfalls, wie auch bei Flachbildschirmen und DVD-Geräten, habe der Umsatz im ersten Halbjahr jedoch 1,7 % unter Vorjahr gelegen.

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