Cloud-Dienste
Stiftung Warentest empfiehlt europäische Datenspeicher

Spätestens seit dem NSA-Skandal ist der Datenschutz im Internet wieder in aller Munde. Stiftung Warentest hat jetzt 13 Speicheranbieter unter die Lupe genommen – die US-Dienste schnitten beim Datenschutz schlechter ab.
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BerlinDie Stiftung Warentest rät Verbrauchern zu einem vorsichtigen Umgang mit Datenspeicherdiensten im Internet – auch vor dem Hintergrund der US-Spähaffäre. In einem aktuellen Vergleich von 13 Speicheranbietern habe keines der Angebote mit den Noten „gut“ oder „sehr gut“ abgeschnitten, berichtete die Stiftung in der August-Ausgabe ihrer Zeitschrift „Test“. Es gebe aber eine Reihe von Diensten, deren Angebote befriedigend seien.

Da sich das Datenschutzverständnis je nach Herkunftsland des Anbieters vom deutschen stark unterscheiden könne, sei es empfehlenswert, „europäische Dienste zu wählen, die bei Sicherheit und Datenschutz immerhin ein bisschen besser abschnitten als die der US-Anbieter“, berichtete „Test“. Bei US-Diensten könnten Ermittlungsbehörden im Fall der Fälle „sehr leicht“ auf Daten zugreifen – egal, ob von US-Bürgern oder von Nutzern aus anderen Ländern. Online-Nutzer seien insofern bei europäischen Anbietern „besser aufgehoben“.

In dem Anbietervergleich hätten unter anderem die Deutsche Telekom mit ihrem Mediencenter sowie der Schweizer Anbieter LaCie mit Wuala vorn gelegen, berichtete „Test“. Als einziger US-Anbieter habe Dropbox mit „befriedigend“ abgeschnitten, die anderen schnitten schlechter ab. Ebenfalls die Note „befriedigend“ hätten auch die deutschen Angebote von GMX, Strato und Web.de erhalten sowie SafeSync von Trend Micro.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Cloud-Dienste: Stiftung Warentest empfiehlt europäische Datenspeicher"

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  • wie schön, dass jetzt europäische Anbieter empfohlen werden! Muss denn immer ein "Skandal" passieren, bevor man sich nach Qualität umschaut?

    umso glücklicher bin ich mit meinen Daten bei der goneo-Cloud: deutsches Unternehmen, deutsche Serverstandorte = deutsches Datenschutzrecht.

  • Eine 3 TB-HD von Western Digital (WD Red - NAS-Festplatte WD30EFRX, HD Schnittstelle SATA III = 145 MB/s) kostet 116,75 Euro,
    also knapp unter 39 €/TB.
    Wer braucht da noch externen Speicherplatz?
    Mal abgesehen von Sicherheitsaspekten und daß man auf lokalen Speicher viel schneller zugreifen kann als über das Internet mit seiner begrenzten Übertragungsgeschwindigkeit.

  • Wichtige, vertrauliche Daten gehören auf eine externe Festplatte und diese in den Safe, allenfalls noch auf einen vom Web isolierten Rechner! Punkt.
    Ansonsten Finger weg von der Cloud, denn man weiß nie, wer mitliest. Ich traue da schlichtweg NIEMANDEM!

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