Comeback von PC-Games
Das Spiel ist noch längst nicht vorbei

Im Schatten des Konsolenkriegs zwischen Sony, Microsoft und Nintendo sehen Fachleute bereits Anzeichen für ein Comeback von PC-Spielen. Der Trend geht dabei zu Spielen, die den Nutzer lange beschäftigen.

bn BERLIN. In Elektromärkten fristen PC-Spiele ein Schattendasein, im Rampenlicht stehen Spiele für Konsolen. Das gilt gerade jetzt, da nach dem Start der Playstation 3 der Wettkampf in diesem Bereich in vollem Gange ist. Aber Konsolenspiele haben ihren Konkurrenten für den PC schon zuvor den Rang abgelaufen, in Elektromärkten ebenso wie in puncto Umsatz und Absatz. Nun sehen jedoch Branchenexperten Anzeichen für eine Art Comeback der PC-Spiele.

Am deutlichsten zeigt sich das am gigantischen Erfolg des Online-Rollenspiels „World of Warcraft“, das weltweit acht Millionen Abonnenten hat. Aber es gibt noch mehr Signale: So zieht der Verkauf von PC-Spielen mittlerweile wieder leicht an. 2006 erwirtschaftete die Branche dem Verband Bitkom zufolge in Deutschland einen Umsatz von 503 Millionen Euro, nach 500 Millionen im Vorjahr (Umsatz mit Konsolenspielen 2006: 780 Millionen Euro).

Und die Hersteller von PCs und Chips setzen bei der Vermarktung zunehmend auf die Spiele-Eigenschaften ihrer Produkte. Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard will etwa seine Position im Videospiele-Bereich stärken.

Dabei profitieren PC-Spiele ebenso wie die Konsolen- Konkurrenten von der deutlich verbesserten Leistungsfähigkeit der Rechner und Chips – und davon, dass manche Spiele mit Maus und Tastatur einfach deutlich mehr Spaß machen. Als Beispiele nennt Felix Schütz, Redakteur des Fachmagazins „PC Games“, Spiele wie „Diablo 2“ und „Titan Quest“, die besonders „klicklastig“ sind.

Insgesamt gehe der Trend in der PCBranche zu Spielen, „mit denen man sich besonders lange beschäftigen kann“, sagt Schütz, wie eben „World of Warcraft“. Und auch wenn sie in den Elektromärkten weniger prominent platziert sind: PC-Spiele haben im Vergleich zu Konsolen- Produkten den Vorteil, dass sie im Durchschnitt günstiger sind. Neue PC-Spiele kosten Schütz zufolge etwa 45 Euro, Konsolenspiele 55 Euro.

Quelle: BusinessNews

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