Computer
AMD Dresden gründet weltweites Kompetenzzentrum für Betriebssysteme

Der amerikanische Halbleiterhersteller Advanced Micro Devices (AMD) richtet in Dresden ein neues Entwicklungszentrum ein.

dpa/sn DRESDEN. Der amerikanische Halbleiterhersteller Advanced Micro Devices (AMD) richtet in Dresden ein neues Entwicklungszentrum ein.

Als weltweites Kompetenzzentrum werde es zukünftige Generationen von AMD-Mikroprozessoren für Anforderungen moderner Betriebssysteme optimieren, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Dresden mit. Das Zentrum werde eng mit der internationalen Design-Organisation von AMD und auch mit dem Dresden Design Center (DDC) zusammenarbeiten.

„Das neue Kompetenzzentrum verbreitert das Spektrum unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten am AMD-Standort Dresden um wichtige Elemente“, sagte der Geschäftsführer von AMD Dresden, Hans Deppe. Geleitet werde das so genannte Operating System Research Center (Osrc) von Chris Schläger, der seit Monatsanfang als Direktor für Software Engineering bei AMD tätig ist.

Bei AMD in Dresden sind derzeit rund 2 800 Menschen beschäftigt. AMD hatte im Oktober 2005 seine zweite Dresdner Chipfabrik (FAB 36) eröffnet. Kürzlich kündigte das Unternehmen an, bis 2008 insgesamt 5,8 Mrd. Dollar (4,7 Mrd. Euro) zu investieren. Der bisher nur als Option geplante Ausbau und die Modernisierung der beiden Fabriken werde realisiert und größer ausfallen als geplant. AMD wurde 1969 in Kalifornien gegründet und ist nach Marktführer Intel der zweitgrößte Chiphersteller.

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