Computer-Ausrüster Cisco setzt zwölf Milliarden Dollar um

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Computer-Ausrüster Cisco setzt zwölf Milliarden Dollar um

Die Cisco Systems Inc., der weltgrößte Anbieter von Computernetz- und Internet-Ausrüstungen, hat in den ersten sechs Monaten und im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2004/2 005 seinen Umsatz und Gewinn kräftig erhöht.

dpa SAN JOSE. Die Cisco Systems Inc., der weltgrößte Anbieter von Computernetz- und Internet-Ausrüstungen, hat in den ersten sechs Monaten und im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2004/2 005 seinen Umsatz und Gewinn kräftig erhöht.

Das Unternehmen hat auch weitere Firmen übernommen und geht damit zunehmend in neue Hochtechnologie- und Verbraucherproduktbereiche. So bietet Cisco neben seinen traditionellen großen Routern und Schaltanlagen für die Computernetze und das Internet über die zugekaufte Linksys bereits seit einiger Zeit handliche Router und andere Produkte für die Vernetzung von Computern für den Hausgebrauch an.

Cisco offeriert inzwischen auch Internet-Telefone, optische Geräte sowie Sicherheits- und Speicherprodukte. In diesen relativ neuen Geschäftssparten gab es in der Berichtszeit Zuwachsraten von 30 bis 40 Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit. Die Gesellschaft mit Sitz in San Jose (Bundesstaat Kalifornien) kaufte im zweiten Quartal noch die Spezialfirmen BCN Systems, Jahi Networks, Netsolve und Perfigo hinzu.

Der Cisco-Umsatz stieg in dem am 29. Januar beendeten Sechsmonatsabschnitt gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 14,6 Prozent auf zwölf Mrd. Dollar (9,4 Mrd Euro). Der Gewinn erhöhte sich auf 2,8 (Vorjahresvergleichszeit: 1,8) Mrd. Dollar oder 42 (25) Cent je Aktie. Dies hat Cisco am Dienstag nach Börsenschluss bekannt gegeben.

Der Umsatz legte im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 12,3 Prozent auf 6,1 Mrd. Dollar zu. Cisco verdoppelte seinen Quartalsgewinn nahezu und verdiente 1,4 Mrd. Dollar gegenüber 724 Mill. Dollar im entsprechenden Zeitraum des vorangegangenen Geschäftsjahres. Der Quartalsgewinn pro Aktie wurde mit 21 (zehn) Cent ausgewiesen.

Der Gewinn pro Aktie lag unter Ausklammerung von Sonderfaktoren bei 22 (18) Cent je Aktie. Cisco hat damit die Umsatzerwartungen der Wall Street knapp verfehlt und deren Gewinnerwartungen erfüllt. Die Cisco-Aktien gaben nachbörslich um ein Prozent auf 18,06 Dollar nach.

Konzernchef John Chambers verwies auf den Rekordgewinn im zweiten Quartal und auf ein anhaltendes Auftragswachstum für Router, Schaltanlagen. Er hob auch die fortgeschrittenen Technologieprodukte hervor. Man schaffe damit neue Mrd.-Umsatzströme für Cisco. Die Gesellschaft erwartet eine neue Welle von Billigkonkurrenten aus Fernost.

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