Computer
Billig-PCs bringen Microsoft in Verlegenheit

Microsoft wird sein populäres Betriebssystem Windows XP nicht wie geplant in diesem Sommer komplett vom Markt nehmen. In Billig-PCs soll Windows XP noch mindestens bis 2010 zum Einsatz kommen, kündigte das Unternehmen jetzt an. Doch viele Hersteller der „Ultra Low-Cost PCs“ zeigen Microsoft die kalte Schulter.

dpa SCHANGHAI/MIAMI. Für Microsoft-Chef Steve Ballmer ist das vor gut einem Jahr präsentierte Computer-Betriebssystem Windows Vista eine einzige Erfolgsstory. Noch nie sei ein System von Microsoft so schnell vom Markt angenommen worden, betont Ballmer seit Monaten bei jeder Gelegenheit.

Doch ausgerechnet beim heißesten aktuellen Trendprodukt der Hardware-Industrie kann Microsoft mit Vista nicht punkten: Für die einfachen und preiswerten „Ultra Low-Cost PCs“ (Ulcpc) hat der weltgrößte Softwarehersteller derzeit nur das inzwischen etwas angestaubte System Windows XP im Angebot.

Auf der Entwickler-Konferenz IDF des Chip-Herstellers Intel in Schanghai standen PC-Hersteller wie Lenovo, Asus, Panasonic, MSI und Toshiba Schlange, um ihre neuen Billig-Laptops und „Mobile Internet Devices“ anzukündigen. Zuvor hatte Chipgigant Intel neue „Atom“-Mikroprozessoren präsentiert, die dieser neuen Geräteklasse zum Durchbruch verhelfen sollen.

Die in Schanghai vorgestellten Rechner hatten alle eines gemeinsam: Auf keinem lief das neue Windows-Betriebssystem Vista. Fast alle Hersteller hatten sich für Varianten des freien Betriebssystems Linux entschieden. Nur einige wenige Geräte wurden (auch) mit Windows XP vorgeführt. Das von Microsoft ursprünglich für Westentaschen-Computer und Mobiltelefone entwickelte System Windows Mobile spielte überhaupt keine Rolle.

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