Computer
Cisco schwimmt auf Video-Welle

Der Bedarf an immer leistungsstärkeren Internet-Verbindungen treibt Umsatz und Gewinn beim weltgrößten Netzwerkausrüster Cisco Systems kräftig an.

dpa SAN JOSE. Der Bedarf an immer leistungsstärkeren Internet-Verbindungen treibt Umsatz und Gewinn beim weltgrößten Netzwerkausrüster Cisco Systems kräftig an.

Der US-Konzern steigerte in dem am 27. Januar beendeten zweiten Geschäftsquartal den Umsatz um 27,3 Prozent auf 8,4 Mrd. Dollar und den Gewinn um 39,7 Prozent 1,9 Mrd. Dollar (1,5 Mrd Euro). Das teilte das Unternehmen nach Börsenschluss am Dienstag mit. Cisco profitiert unter anderem von der steigenden Nachfrage nach Computernetzen, die für Videoübertragungen geeignet sind.

Cisco mit Sitz in San Jose (Kalifornien) stellt Router und Schaltgeräte für Internet-, Telekommunikations- und andere Firmen her, die das Rückgrat des Internets und der Computernetze von Firmen und anderer Großkunden bilden. Sie wollen mit Hochleistungsnetzen für den rasant steigenden Videoverkehr auf dem Internet und hausintern gerüstet sein.

Hinzu kam der Kauf von Scientific-Atlanta für 6,9 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr, eines der weltgrößten Anbieter von Kabelfernseh-Settop-Boxen. Cisco ist inzwischen auch im Geschäft mit drahtlosen Routern und anderen Geräten für hausinterne Netze von Konsumenten sehr aktiv.

Der Cisco-Aktienkurs legte angesichts der guten Ergebnisse des globalen Branchenführers nachbörslich um 4,5 Prozent 28,51 Dollar zu. Die Cisco-Aktien liegen damit momentan um 66 Prozent über ihrem Zwölfmonatstief.

Cisco legte im zweiten Quartal beim Umsatz in seinen traditionellen Geschäftsbereichen um 18 Prozent und bei Scientific- Atlanta um 21 Prozent zu, sagte Finanzchef Dennis Powell. Man habe die Umsatz-, operativen Gewinn- sowie die Erwartungen für den Gewinn je Aktie übertroffen.

Der Quartalsgewinn pro Aktie legte auf 31 (Vorjahr: 22) Cent zu. Unter Ausklammerung von Sonderfaktoren verdiente Cisco 33 Cent je Aktie und hat damit die Wall-Street-Erwartungen von 31 Cent je Aktie deutlich übertroffen. Der Halbjahresumsatz legte auf 16,6 (Vorjahr: 13,2) Mrd. Dollar zu und der Halbjahresgewinn auf 3,5 (2,6) Mrd. Dollar oder 56 (42) Cent je Aktie.

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