Computer
Gartner: PC-Markt legt weltweit um 13,1 Prozent zu

Der weltweite Markt für Personal Computer ist nach Erhebungen des Marktforschungsinstituts Gartner im ersten Quartal 2006 bei 57 Mill. abgesetzten PCs um 13,1 Prozent gewachsen.

dpa STAMFORD. Der weltweite Markt für Personal Computer ist nach Erhebungen des Marktforschungsinstituts Gartner im ersten Quartal 2006 bei 57 Mill. abgesetzten PCs um 13,1 Prozent gewachsen.

Der Markt in Europa, im Mittleren Osten und Afrika (Emea) liegt mit einem Plus von 12,6 Prozent erneut von den Vereinigten Staaten (7,4 Prozent Plus), teilte Gartner am Freitag in Stamford (US- Bundesstaat Connecticut) mit. Im vergangenen Jahr waren in Europa erstmals mehr Computer abgesetzt worden als in den USA.

Vor allem die Nachfrage in den sich entwickelnden Märkten in Asien und Lateinamerika mit Zuwächsen von 24,6 und 22,9 Prozent kurbelten das Geschäft an. In den entwickelten Märkten sei der Bedarf unter den Endanwendern die treibende Kraft gewesen, sagte Gartner-Manager Charles Smulders. „Die Nachfrage nach Notebooks blieb weltweit stark.“ In den USA seien allerdings Desktop-Computer auf Grund neuer Preiskämpfe wieder deutlicher nachgefragt worden.

In Europa verteidigte Hewlett-Packard seine Marktführerschaft mit 16,6 Prozent vor dem texanischen Hersteller Dell (12,5 Prozent). Nach Acer auf dem dritten Rang (9,0 Prozent Marktanteil) konnte sich Fujitsu Siemens mit 6,8 Prozent Marktanteil platzieren. Erstmals schaffte es Toshiba mit einem Marktanteil von 4,1 Prozent in die Liste der ersten fünf und verdrängte den chinesischen Hersteller Lenovo. Um die die Top fünf zurückzukehren müsse das Management von Lenovo „einige grundsätzliche Herausforderungen“ meistern, sagte Gartner-Analyst Ranjit Atwal.

Weltweit führt weiterhin Dell mit einem Marktanteil von 16,5 Prozent den Markt an. Hewlett-Packard konnte mit einem Wachstum von 22,3 Prozent (Dell: 10,2 Prozent) und einem Marktanteil von 14,9 Prozent den Abstand zum Primus verringern. Auf den folgenden Plätzen der Weltrangliste rangieren Lenovo (6,0 Prozent), Acer (5,0 Prozent) und Fujitsu Siemens (3,9 Prozent).

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