Computer
HP zahlt in Bespitzelungs-Vergleich 14,5 Millionen Dollar

Der amerikanische Computerriese Hewlett-Packard (HP) zahlt in einem Vergleich zur Beilegung einer Zivilrechtsklage wegen der Bespitzelung von Journalisten und Verwaltungsratsmitgliedern 14,5 Mill. Dollar.

dpa SAN JOSE. Der amerikanische Computerriese Hewlett-Packard (HP) zahlt in einem Vergleich zur Beilegung einer Zivilrechtsklage wegen der Bespitzelung von Journalisten und Verwaltungsratsmitgliedern 14,5 Mill. Dollar.

HP hatte sich auf unrechtmäßige Weise ihre Telefonunterlagen beschafft, um herauszufinden wer vertrauliche Informationen aus HP-Verwaltungsratssitzungen weitergegeben hatte.

Der Vergleich wurde von Bill Lockyer, dem Generalstaatsanwalt Kaliforniens, am Donnerstag bekannt gegeben. HP musste kein Schuld zugeben. Die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Kalifornien wird auch keine Klagen gegen das Unternehmen oder gegenwärtige oder frühere Verwaltungsratsmitglieder und Mitarbeiter einleiten.

13,5 Mill. Dollar sollen für einen Fonds verwendet werden, mit dessen Hilfe die kalifornische Staatsanwaltschaft Verstöße gegen die Privatsphäre von Konsumenten und intellektuelle Eigentumsrechte untersuchen will. HP muss firmeninterne Kontrollen vornehmen.

Der Skandal hatte die ehemalige HP-Verwaltungsratsvorsitzende Patricia Dunn und andere HP-Spitzenkräfte den Job gekostet.

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