Computer
IBM glänzt mit Software und Hardware

Der weltgrößte Computerkonzern IBM hat im dritten Quartal und den ersten neun Monaten dieses Jahres mit einem sehr starken Software- und Hardware-Geschäft geglänzt.

dpa ARMONK. Der weltgrößte Computerkonzern IBM hat im dritten Quartal und den ersten neun Monaten dieses Jahres mit einem sehr starken Software- und Hardware-Geschäft geglänzt. IBM kaufte in diesem Jahr mehrere Softwarefirmen für insgesamt vier Mrd. Dollar, um diesen gewinnträchtigen Sektor weiter auszubauen.

Die riesige Dienstleistungssparte, die mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes stellt, zeigte einen leichten Umsatzzuwachs. Die Wall Street honorierte die guten IBM-Ergebnisse mit einem nachbörslichen Kursanstieg von 5,49 Prozent auf 91,72 Dollar.

IBM steigerte den Gewinn im Juli-September-Abschnitt gegenüber dem dritten Quartal 2005 um 46,5 Prozent auf 2,2 Mrd. Dollar oder 1,45 Dollar je Aktie. Das Vorjahresergebnis war durch steuerliche Sonderbelastungen von 32 Cent je Aktie im Zusammenhang mit der Repatriierung kumulierter Auslandsgewinne gedrückt worden. Klammert man Sonderfaktoren aus, stieg der IBM-Gewinn in der Berichtszeit um 15 Prozent. Der Quartalsumsatz legte um 5,1 Prozent auf 22,6 Mrd. Dollar zu. Die Wall Street hatte einen Gewinn von 1,35 Dollar je Aktie und einen Umsatz von 22,1 Mrd. Dollar erwartet. Die Umsatzsteigerung wurde von Branchenkennern besonders betont.

Der Softwareumsatz stieg um neun Prozent auf 4,4 Mrd. Dollar und der Umsatz mit Rechnern und anderer Hardware ebenfalls um neun Prozent auf 5,6 Mrd. Dollar. Der Umsatz der Dienstleistungssparte erhöhte sich um drei Prozent auf 12,0 Mrd. Dollar. IBM verbuchte im Service-Bereich Neuaufträge von 10,5 Mrd. Dollar und hatte am Ende der Berichtszeit einen Auftragsbestand von 109 Mrd. Dollar.

IBM-Konzernchef Samuel J. Palmisano hob die erfolgreiche Umstellung des Konzerns auf Bereiche mit Wachstums- und Gewinnchancen hervor. Die Informationstechnologie-Branche befinde sich in einem rasanten Wandel. IBM hatte im vergangenen Jahr seine verlustreiche große PC-Sparte an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo verkauft.

In Nord- und Südamerika gab es im dritten Quartal einen Umsatzanstieg von drei Prozent auf 9,8 Mrd. Dollar. IBM legte in der Region Europa/Naher Osten/Afrika um sechs Prozent auf 7,3 Mrd. Dollar zu und im asiatisch-pazifischen Raum um vier Prozent auf 4,5 Mrd. Dollar. Der Umsatz mit anderen Herstellern erhöhte sich um 24 Prozent auf eine Milliarde Dollar.

Der Neunmonatsumsatz fiel um 2,3 Prozent auf 65,1 Mrd. Dollar. Klammert man allerdings die im Vorjahr verkaufte PC-Sparte aus, erhöhte sich der Neunmonatsumsatz um zwei Prozent. IBM verdiente im Januar-September-Abschnitt 6,0 Mrd. Dollar oder 25,4 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Gewinn pro Aktie legte auf 3,81 (2,90) Dollar zu.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%