Computer
IBM stellt Großrechner speziell für Mittelstand vor

IBM will künftig auch mittelständische Unternehmen wieder für den Einsatz von Großrechnern gewinnen. Eine kleine Version der „z9 Business Class“ genannten Anlage hat das amerikanische Technologie-Unternehmen am Donnerstag in Peking vorgestellt.

dpa STUTTGART/PEKING. IBM will künftig auch mittelständische Unternehmen wieder für den Einsatz von Großrechnern gewinnen. Eine kleine Version der „z9 Business Class“ genannten Anlage hat das amerikanische Technologie-Unternehmen am Donnerstag in Peking vorgestellt.

Dabei handele es sich um den „Urur-Enkel“ des 1964 von IBM erstmals vorgestellten Großrechners, sagte IBM-Sprecher Hans- Jürgen Rehm der dpa.

In den vergangenen Jahren galten entsprechende Großrechner eher als die „Dinosaurier“ in der Informationstechnik. „Wenn ein Unternehmen jedoch mit kleinen, modernen Server-Systemen beginnt, entwickelt sich schnell eine ganze Serverfarm“, sagte Rehm. Die damit steigenden Betriebskosten sowie der schnell wachsende Strombedarf kosteten das Unternehmen über etwa drei Jahre bis zur Hälfte des Anschaffungspreises.

Durch steigende Sicherheitsansprüche und neue Auflagen etwa zur Vorratsspeicherung von E-Mail- und Internet-Verkehr zeichne sich derzeit wieder ein deutlicher Trend zu den so genannten Mainframe- Anlagen ab, sagte Rehm. Der „z9“ soll deutlich weniger Strom verbrauchen als vergleichbare Serverparks und zudem über Sicherheitsfunktionen verfügen, die üblicherweise in Banken, im Gesundheitswesen und im Einzelhandel eingesetzt werden. Der unter anderem auch in den IBM-Labors in Böblingen entwickelte Großrechner soll Ende Mai für einen Preis von 100 000 Dollar verfügbar sein und damit deutlich weniger als die Hälfte herkömmlicher Anlagen kosten.

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