Computer
Kopierschutzlücke bei Blue-ray- und HD-DVD-Filmen

Obwohl die Filmindustrie viel Aufwand betreibt, Mitschnitte von hochauflösenden Filmen mittels Kopierschutz zu verhindern, lassen sich die Filme dennoch abgreifen. Das berichtet die Computerzeitschrift „c't“ in ihrer neuesten Ausgabe.

dpa HANNOVER. Obwohl die Filmindustrie viel Aufwand betreibt, Mitschnitte von hochauflösenden Filmen mittels Kopierschutz zu verhindern, lassen sich die Filme dennoch abgreifen. Das berichtet die Computerzeitschrift „c't“ in ihrer neuesten Ausgabe.

Bei den DVD-Nachfolgeformaten Blue-ray und HD DVD sei es unter dem Betriebssystem Windows XP möglich, Bild für Bild zu kopieren. Dafür gebe es Programme, die automatisch die einzelnen Bilder des Films auf der Festplatte speicherten. Anschließend ließen sich die Einzelbilder (Screenshots) wieder zu einem kompletten Film zusammen setzen und mit dem Ton mischen, berichtet die „c't“.

Betroffen von der Kopierschutzlücke seien der erste Blue-ray-PC von Sony sowie das erste HD-DVD-Notebook von Toshiba. Beide Hersteller hätten Updates ihrer Software und Treiber angekündigt, um das Kopieren einzelner Bilder zu verhindern.

Die beiden Formate Blue-ray und HD DVD gewährleisten deutlich höhere Speicherkapazitäten als die DVD und arbeiten mit blau- violettem statt mit dem herkömmlichen roten Laser. Aus Angst vor Raubkopien hatten Filmkonzerne darauf hingewirkt, die neuen Formate mit zahlreichen „Sicherheitsschlössern“ zu versehen.

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