Computer So finden Sie die richtige Maus

Auch in Zeiten des Touchscreens ist die klassische Computermaus für viele Nutzer unverzichtbar geblieben. Die Vielfalt an Eingabegeräten ist groß. Worauf Sie beim Kauf achten sollten.
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Hier steuert man den Mauszeiger mit einem großen, beweglich gelagerten Ball auf der Maus. Foto: Alexander Heinl/dpa Quelle: dpa
Trackballmaus

Hier steuert man den Mauszeiger mit einem großen, beweglich gelagerten Ball auf der Maus. Foto: Alexander Heinl/dpa

(Foto: dpa)

Der eine schwört auf die klassische Maus mit Kabel, der andere nutzt lieber eine kabellose Trackball-Maus. Der nächste verzichtet ganz auf externes Zeigegerät und steuert sein Laptop mit dem eingebauten Touchpad. Sogar vertikale Mäuse gibt es - und nicht zu vergessen die Touchscreens.

Schaut man genau hin, ist die Vielfalt an Eingabegeräten überraschend groß. Doch welche Maus ist für wen besonders gut geeignet? Vor allem technische, aber auch ergonomische Aspekte spielen hier eine große Rolle.

Bereits in den 1960er Jahren wurden Vorgänger der heutigen Computermaus entwickelt. Ihren Durchbruch feierte das Zeigegerät aber erst, als Computer mit grafischer Benutzeroberflächen aufkamen, erzählt Andreas Hentschel vom „Chip”-Computermagazin: „Seitdem haben sich dann im Prinzip nur noch Kleinigkeiten verändert.”

Die Vertikalmaus bringt das Handgelenk in eine natürlichere Stellung. Foto: Alexander Heinl/dpa Quelle: dpa
Vertikalmaus

Die Vertikalmaus bringt das Handgelenk in eine natürlichere Stellung. Foto: Alexander Heinl/dpa

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Lange Zeit funktionierte die konventionelle Maus mechanisch. Heute werden aber optische Sensoren verbaut, erklärt Hentschel. „Die Mäuse haben eine Diode auf der Unterseite, mit der die Unterlage beleuchtet wird. Ein Sensor verarbeitet das zurückgeworfene Licht und erkennt so die Bewegungen.” Das funktioniere aber nur, wenn die Maus auf leicht strukturierten Flächen hin- und hergeschoben wird. Auf sehr glatten oder durchsichtigen Flächen - beispielsweise einer Glasplatte - ist es hilfreich, ein Mauspad zu verwenden.

Neben Mäusen mit USB-Anschlusskabel gibt es zwei Arten von drahtlosen Mäusen. „Auf der einen Seite gibt es da Funkmäuse, bei denen ein Empfangsteil in die USB-Buchse des Rechners gesteckt wird”, erklärt Hartmut Gieselmann vom Fachmagazin „c't”. Auf der anderen Seite gebe es Mäuse, die sich per Bluetooth mit dem Computer verbinden - praktisch, wenn wenige oder gar keine USB-Ports mehr verfügbar sind.

Gamer setzten in jedem Fall auf Mäuse mit Kabel - denn die sind im Zweifelsfall noch minimal schneller, meint Hentschel: „Bei sogenannten Gaming-Mäusen gibt es außerdem neben den normalen Funktionstasten weitere frei belegbare Tasten.”

Tendenziell wird die klassische Maus allerdings von Touchscreens verdrängt, stellt Gieselmann fest. Die Wischerei darauf sei aber nur sinnvoll, wenn das ganze Betriebssystem auch darauf ausgerichtet ist.

Das Zeigegerät der Wahl hängt auch immer vom Einsatz ab, erklärt Hentschel. Laptops, die insbesondere für die Nutzung unterwegs gedacht seien, verfügten immer über eine integriertes Mausgerät in Gestalt eines Touchpads, manchmal auch eines Trackpoints.

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