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Studie: Voip wird für Telekom-Firmen zum „Trojanischen Pferd“

Für traditionelle Telekom-Unternehmen könnten sich Breitbandverbindungen in das Internet als Trojanisches Pferd entpuppen.

dpa LONDON. Für traditionelle Telekom-Unternehmen könnten sich Breitbandverbindungen in das Internet als Trojanisches Pferd entpuppen.

Mit den schnellen Datenwegen werde sich das Festnetz- Telefon zu einem mobil einsatzbereiten Handy entwickeln, sagen die Marktforscher von Jupiterresearch voraus. „Aber Breitband wird zu einem Trojanischen Pferd, da es Mobilfunkbetreibern und Internet- Anbietern wie Skype, Tesco, Vonage und Microsoft ermöglicht, mit den traditionellen Telekom-Firmen zu konkurrieren“, sagte Jupiterresearch-Analyst Ian Fogg.

Für das Telefonieren werde es künftig immer weniger wichtig sein, wo man sich gerade befindet, hieße es. Einem von den Marktforschern erstellten Report zufolge seien bereits 27 Prozent der Konsumenten daran interessiert, auch zu Hause ihr Festnetztelefon durch das Handy zu ersetzen, 21 Prozent würden gern zu Hause ankommende Gespräche auch unterwegs annehmen können. Für die computergestützte Internet- Telefonie (Voip, Voice over Internet Protocol) interessieren sich den Angaben zufolge bereits 17 Prozent der Europäer.

„Voip wird das Telefon zu Hause von analog auf digital wandeln, und einmal digital, ist die heimische Telefonnummer nicht mehr an einen Ort gebunden“, sagt Fogg. „Voip ist für den Konsumenten attraktiv, wei der Service digital, billig und flexibel ist.“ Das Telefonieren über das Internet werde mit neuen Services sowohl für die gebundene als auch mobile Nutzung das Ende der traditionellen Festnetz-Telefonie einläuten.

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