Computer
Sun Microsystems auf dem Weg zur Besserung

Der amerikanische Server- und Softwarekonzern Sun Microsystems hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/2 007 seinen Verlust angesichts stark gestiegener Umsätze halbiert.

dpa SANTA CLARA. Der amerikanische Server- und Softwarekonzern Sun Microsystems hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/2 007 seinen Verlust angesichts stark gestiegener Umsätze halbiert.

Sun macht vor allem mit seinen Servern kräftige Fortschritte und konnte sich nach jahrelangen Einbußen gegenüber Anbietern wie Hewlett-Packard, IBM und Dell wieder stärker positionieren. Sun hatte nach der geplatzten Internet- Spekulationsblase jahrelange Milliardenverluste erlitten.

Die Gesellschaft profitiert jetzt auch von Firmenübernahmen. Sun hatte im vergangenen Jahr die Speicherfirma Storage Technology für mehr als vier Mrd. Dollar geschluckt.

Sun schrieb in dem am 1. Oktober beendeten Dreimonatsabschnitt nur noch rote Zahlen von 56 Mill. Dollar (44 Mill. Euro) gegenüber einem Verlust von 123 Mill. Dollar in dem entsprechenden Abschnitt des Vorjahres. Der Verlust pro Aktie betrug zwei Cent gegenüber vier Cent im ersten Quartal des vorangegangenen Geschäftsjahres.

Der Quartalsumsatz erhöhte sich um 17 Prozent auf 3,2 Mrd. Dollar, teilte Sun Microsystems am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Dabei legte Sun mit Dienstleistungen auf 1,2 (Vorjahr: 1,0) Mrd. Dollar zu und mit seiner Produktsparte auf 2,0 (1,7) Mrd. Dollar.

Sun restrukturiert momentan weiter um und betreibt Personalabbau. Die Gesellschaft hatte im April Jonathan Schwartz, den Unternehmens- Präsidenten, zum neuen Konzernchef gemacht. Er löste Firmengründer Scott Mcnealy ab.

Der Geschäftsführer von Sun Microsystems Deutschland, Marcel Schneider, zeigte sich zufrieden mit den vorgelegten Zahlen. „Unser Ziel war eine Umsatzrendite von vier Prozent“, sagte er am Freitag der dpa. Dieses Ziel habe man erreicht. Auch für Deutschland sei man mit dem Ergebnis zufrieden. „Wir sind hier zweistellig gewachsen“, sagte Schneider. Dennoch sei Deutschland ein schwieriger Markt. Wenn man die IT-Wachstumszahlen der Branche mit anderen europäischen Ländern vergleiche, sei Deutschland Schlusslicht.

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