Computerfehler
Greenpeace räumt versehentlich Spender-Konten leer

Die Umweltorganisation Greenpeace hat die Giro-Konten von etlichen britischen Spendern leer geräumt. Schuld ist ein Computerfehler.

HB LONDON. Bei rund 10 000 Unterstützern seien bei automatisierten Abbuchungen das Hundertfache der üblichen monatlichen Spende vom Konto abgezogen worden, berichtete die britische Presseagentur PA am Freitag.

Der Fehler sei am Vortag rasch bemerkt worden, dennoch werde es aus banktechnischen Gründen noch bis zum 3. Januar dauern, bis die Betroffenen ihr Geld zurück bekommen. Greenpeace versprach, auch alle durch den Fehler verursachten Bankgebühren sowie eventuell anfallende Strafzinsen für Kontoüberziehungen voll zu ersetzen.

"Aus irgendwelchen Gründen scheinen einfach zwei Nullen hinzugefügt worden zu sein", sagte Greenpeace-Direktor John Sauven. Dadurch wurden zum Beispiel aus Monatsspenden von 10 Pfund 1000 Pfund (fast 1500 Euro). Alle Spender seien über den Fehler informiert worden. "Unsere Techniker werden sicherstellen, dass so etwas nie wieder vorkommt." Ungeachtet des Fehlers sei das System von Abbuchungen für Spenden vertrauenswürdig.

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