Computermagazin c't testet Digitalkameras
Mehr Pixel garantieren nicht bessere Bilder

Digitalkameras protzen mit immer mehr Megapixeln, doch die Bildqualität wird dadurch kaum besser. Dies bestätigte sich bei einem Test von Digitalkameras durch das Computermagazin c't. Neue Geräte können meist nur durch eine bessere Ausstattung punkten – Auslaufmodelle bekannter Markenhersteller sind dagegen häufig preisgünstiger.

HB DÜSSELDORF. Zwölf statt sechs Megapixel bedeute nicht automatisch die doppelte Bildqualität, sagt c't-Redakteur Carsten Meyer. Der Grund dafür seien die weiter verkleinerten Pixel, die sich auf Miniatur-Bildsensoren quetschen. Durch das sehr niedrige Bildsignal entstehe ein Rauschen. Vor allem bei höheren ISO-Stufen, sprich höheren Empfindlichkeiten, habe man schnell ein „Schneegestöber“ im Bild, sagt Meyer.

Fortschritte bieten die neueren Digitalkameras nur bei der Ausstattung. So verfügt jede Kamera im Testfeld über einen Bildstabilisator, der dafür sorgt, dass die Bilder bei ungünstigen Lichtverhältnissen nicht verwackeln. Recht zuverlässig funktioniert auch ein anderes Feature, das bei Schnappschüssen nützlich sein kann: Die sogenannte Gesichtserkennung stellt erkannte Gesichter im Motiv automatisch scharf und passt die Belichtung an.

Die neuesten Pixel-Protze sind mit 300 bis 450 Euro allerdings nicht gerade billig. „Wer auf die neuen Funktionen keinen Wert legt, dem können wir ruhigen Gewissens empfehlen, auf Schnäppchenjagd nach Auslaufmodellen bekannter Markenhersteller zu gehen“, sagt der c't-Redakteur.

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