Computerspeicher
Handliche Giganten

Aus eins mach vier: Mit einer Weiterentwicklung der sogenannten Giganto-Magnet-Resonanz-Technologie will der japanische Festplatten-Produzent Hitachi spätestens 2009 eine neue Generation von Computerfestplatten herstellen. Damit soll es möglich werden, statt der aktuell bis zu einem Terabyte bis zu vier Terabyte Daten zu speichern.

Ein Terabyte entspricht rund 1000 Gigabyte. Für die Entdeckung des GMR-Effekts war der deutsche Physiker Peter Grünwald jüngst mit dem Physiknobelpreis ausgezeichnet worden. Das neue, sogenannte CPP-GMR-Verfahren, reagiert mehr als doppelt so empfindlich wie bisherige Sensoren auf Änderungen der Magnetfelder auf den Speicherplatten. So lassen sich die Daten deutlich dichter auf die Scheiben packen. Bei aktuellen Platten lassen sich bis zu 200 Gigabit an Informationen auf ein Quadratzoll speichern, die neue Technologie soll mehr als 500 Gigabit pro Quadratzoll ermöglichen.

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