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Computerspiel über die Ermordung J.F. Kennedys sorgt für Empörung

Ein Computerspiel über das Attentat an John F. Kennedy vor 41 Jahren hat nach internationalen Medienberichten für Empörung gesorgt.

dpa HAMBURG. Ein Computerspiel über das Attentat an John F. Kennedy vor 41 Jahren hat nach internationalen Medienberichten für Empörung gesorgt.

Ausgerechnet zum 41. Todestags Kennedys veröffentlichte die schottische Spieleschmiede Traffic das Computerspiel „JFK Reloaded“. Darin geht es den Berichten zufolge darum, den Mord an John F. Kennedy möglichst historisch genau aus der Perspektive des Attentäters Harvey Oswald nachzuvollziehen. Wer als erstes die drei Schüsse so originalgetreu wie möglich abgegeben hat, soll ein Preisgeld von 100 000 Dollar erhalten, hieß es.

Das Spiel sei „verabscheuungswürdig“, kommentierte David Smith, Sprecher von Senator Edward Kennedy, dem Bruder des Ermordeten. Demgegenüber verteidigt die Spieleschmiede die Veröffentlichung. „JFK Reloaded“ solle mit allem Respekt vor den Ereignissen am 22. November 1963 vermarktet werden. „Das Spiel ist gewissermaßen eine Rekonstruktion des Ereignisses mit Hilfe der Videospiel-Technologie“, sagte Kirk Ewing, Managing-Direktor und ehemaliger Dokumentar-Filmer, der „BBC news“. Das Attentat sei in zahlreichen Büchern und Filmen als Thema aufgegriffen worden. Traffic habe die Reihe der Medien lediglich mit einer interaktiven Form erweitert.

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